Berlin und Dublin nicht einig bei Steuer auf Internetriesen

Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der irische Regierungschef Leo Varadkar haben am Dienstag über die Besteuerung von großen Internetunternehmen gesprochen. Der irische Regierungschef räumte ein, in der Frage gebe es noch keinen Konsens. Die EU sollte jedenfalls nicht alleine handeln. Merkel sagte, notwendig sei ein "konsistentes Steuersystem", man werde sich sehr eng abstimmen.

Die EU-Kommission will am Mittwoch einen Vorschlag zur Besteuerung von Digitalkonzernen vorstellen. Dem vorläufigen Entwurf zufolge sollen große Unternehmen wie Google oder Facebook mit einer dreiprozentigen Steuer auf den Umsatz belegt werden. In der Debatte um die Besteuerung internationaler Konzerne wird immer wieder Kritik an Irland laut, wo sich solche Unternehmen wegen niedriger Steuern niedergelassen haben. Irland müsse sich aber nicht aus Sorge vor deutschem Druck "warm anziehen", antwortete Merkel auf eine entsprechende Journalistenfrage.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte