Berlin will Sicherheit nach Airbus-Spartenverkauf schützen

Berlin/Toulouse - Die deutsche Regierung will dafür sorgen, dass Deutschlands Sicherheitsinteressen auch nach dem Verkauf der Airbus-Rüstungselektroniksparte an den US-Finanzinvestor KKR gewahrt bleiben. Der Bund habe daher mit potenziellen Käufern Verhandlungen über den Abschluss eines Abkommens zum Schutz der betroffenen Sicherheitstechnologien geführt, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag in Berlin mit.

Diese Gespräche dauerten an. Genauere Details wollte das Ministerium nicht nennen. Wirtschafts- und Verteidigungsministerium handelten aber im engen Schulterschluss.

Deutschland hat nach Angaben aus Regierungskreisen ein Vorkaufsrecht für die Airbus-Sparte. Auf dieser Basis hätten die beiden Ministerien ein grundsätzliches Kaufinteresse geäußert und damit den Grundstein für die Verhandlungen über ein Sicherheitsabkommen gelegt, hieß es.

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