Berichte: Serbische Autobahnen mit Millionen-Minus durch falsche Maut

Belgrad (APA/dpa) - Weil die staatlichen Autobahnen in Serbien die Maut falsch in Euro umrechnen, erleiden sie Medienberichten zufolge in jedem Jahr einen Verlust von rund 100 Millionen Euro. Gleichzeitig kommen die vielen ausländischen Transitreisenden in den Genuss von günstigeren Gebühren.

Kostet die Maut zum Beispiel auf einem Autobahnabschnitt im Süden des Landes 210 Dinare (1,8 Euro), müssten Ausländer bei einer Umrechnung auf 1,5 Euro effektiv nur 177 Dinare zahlen, hieß es am Donnerstag etwa beim Belgrader Nachrichtenportal "B92".

Durch Serbien laufen zwei wichtige internationale Transitstrecken: die E 70 von Slowenien und Kroatien nach Mazedonien und Griechenland sowie die E 75 von Ungarn nach Belgrad, wo sie auf die E 70 stößt.

Beide Routen werden vor allem von Gastarbeitern und Urlaubern auf dem Weg in die Türkei und nach Griechenland genutzt. Wie in jedem Sommer ist es auch in den letzten Wochen wieder zu riesigen Staus an Grenzen und vor allem Mautstationen gekommen. Die Wartezeiten können teilweise zwischen acht und zwölf Stunden betragen.

Wien (APA) - Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank, spricht sich für eine Kennzeichnung von Bankomaten aus, bei denen die Bargeldbehebung kostenpflichtig ist. Im Anschluss an ein Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) hatte sich auch Konsumentenschutzministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) für eine "Kennzeichnung der kostenpflichtigen Bankomaten" ausgesprochen.
 

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Bankomatengebühren - Erste Bank: Kostenpflichtige Geräte kennzeichnen

Mountain View (APA/dpa) - Google ändert nach der EU-Rekordstrafe sein Geschäftsmodell beim dominierenden Smartphone-Betriebssystem Android. Der IT-Gigant lässt Hersteller erstmals für die Apps des Internetkonzerns in Europa bezahlen.
 

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Nach EU-Strafe: Google ändert Geschäftsmodell

Wien (APA) - Am Freitag kann es richtig spät werden, wenn sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter ab 16.30 Uhr zur vierten KV-Verhandlungsrunde zusammensetzen. Denn bisher ist praktisch keine Annäherung zwischen den beiden Seiten vorhanden. "Die Gespräche sind nicht einfacher geworden", sagte Gewerkschafter Rainer Wimmer viel mehr nach der dritten Runde in der Nacht auf Mittwoch zur APA.
 

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Metaller-KV - Gewerkschaften versuchen Druck aufzubauen