Berichte: Serbische Autobahnen mit Millionen-Minus durch falsche Maut

Belgrad (APA/dpa) - Weil die staatlichen Autobahnen in Serbien die Maut falsch in Euro umrechnen, erleiden sie Medienberichten zufolge in jedem Jahr einen Verlust von rund 100 Millionen Euro. Gleichzeitig kommen die vielen ausländischen Transitreisenden in den Genuss von günstigeren Gebühren.

Kostet die Maut zum Beispiel auf einem Autobahnabschnitt im Süden des Landes 210 Dinare (1,8 Euro), müssten Ausländer bei einer Umrechnung auf 1,5 Euro effektiv nur 177 Dinare zahlen, hieß es am Donnerstag etwa beim Belgrader Nachrichtenportal "B92".

Durch Serbien laufen zwei wichtige internationale Transitstrecken: die E 70 von Slowenien und Kroatien nach Mazedonien und Griechenland sowie die E 75 von Ungarn nach Belgrad, wo sie auf die E 70 stößt.

Beide Routen werden vor allem von Gastarbeitern und Urlaubern auf dem Weg in die Türkei und nach Griechenland genutzt. Wie in jedem Sommer ist es auch in den letzten Wochen wieder zu riesigen Staus an Grenzen und vor allem Mautstationen gekommen. Die Wartezeiten können teilweise zwischen acht und zwölf Stunden betragen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte