Bericht über Goldman-Pläne schickte Bitcoin & Co auf Talfahrt

Frankfurt/New York (APA/Reuters/dpa-AFX) - Ein Bericht über die angebliche Abkehr der Investmentbank Goldman Sachs von früheren Plänen für einen eigenen Handelsdesk für Kryptogeld hat am Mittwoch Bitcoin und andere Kunstwährungen auf Talfahrt geschickt.

Die Internetwährungen Bitcoin und Ethereum gerieten unter die Räder: Der Kurs des von Computern geschaffenen Geldes brach zeitweise um sechs bis zehn Prozent ein. Der auf der Luxemburger Plattform Bitstamp gehandelte Bitcoin fiel damit wieder unter die psychologisch und technisch wichtige Marke von 7.000 Dollar (6.054 Euro). Andere Kryptowährungen wie Ether oder Eos gerieten noch stärker unter Druck und verloren teilweise über ein Zehntel ihres Werts.

Dass Goldman Sachs angebliche Pläne einen Handelsdesk für Kryptowährungen fallenlassen will, hatte unter Berufung auf Insider das Wirtschaftsnachrichtenportal "Business Insider" berichtet. Damit reagiere die US-Investmentbank auf die unklare Regulierungslage.

"Sollten nun charttechnisch bedeutende Marken fallen, könnte die Abwärtsreise ins Rollen gebracht werden", sagte ein Händler in Frankfurt. "Das durchschnittliche Handelsvolumen stieg binnen zwei Stunden um rund 15 Prozent. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass es nun zumindest zu einer kurzfristigen Konsolidierung kommen könnte."

Immer wieder kommt es bei Kryptogeld zu heftigen Kursschwankungen, die auch durch spekulative Handelsaktivitäten ausgelöst werden. Erst Mitte August war der Bitcoin-Kurs unter 6.000 Dollar gefallen. Als Ursache dafür galt die nach wie vor auf sich warten lassende Zulassung von börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETFs) in den USA. Anschließend hatte sich der Bitcoin-Kurs wieder erfangen und war je nach Handelsplattform bis auf rund 7.400 Dollar gestiegen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro