Bericht: Juncker soll in Luxemburg als Zeuge vor Gericht aussagen

Luxemburg (APA/dpa) - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker soll nach einem Medienbericht wegen der Geheimdienstaffäre in Luxemburg von 2013 als Zeuge vor Gericht aussagen. Dies meldete die luxemburgische Zeitung "L'essentiel" am Mittwoch aus Justizkreisen. Das Verfahren gegen ehemalige Geheimdienstangehörige beginne am 29. November.

Als langjähriger luxemburgischer Regierungschef war Juncker 2013 über die Affäre gestolpert. Er setzte Neuwahlen an und ging letztlich in die Opposition, weil ihm ein Untersuchungsausschuss die politische Verantwortung für umstrittene Aktionen des Geheimdiensts Srel zur Last legte. Nun werde die Affäre vor Gericht verhandelt, meldete "L'essentiel". Angeklagt seien drei Geheimdienstler wegen einer Abhöraktion ohne richterlichen Beschluss. Juncker sei als Zeuge geladen. Juncker ist seit 2014 Präsident der Europäischen Kommission in Brüssel.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker