Bergbauriese Rio Tinto will Aluminium-Tochter loswerden

London/Melbourne (APA/dpa) - Der britisch-australische Bergbaukonzern Rio Tinto unternimmt einem Bericht zufolge einen neuen Anlauf zum Verkauf weiterer Teile seines Aluminium-Geschäfts. Das Unternehmen habe die Schweizer Großbank Credit Suisse damit beauftragt, Interessenten für die Tochter Pacific Aluminium (PacAl) zu suchen, schreibt die "Financial Times" (Montag) unter Berufung auf Informanten.

Der Verkauf der Sparte könnte eine Milliarde US-Dollar (883 Mio. Euro) einbringen. PacAl betreibt Aluminiumhütten in Australien und Neuseeland.

Rio Tinto hatte 2013 einen ersten Verkaufsversuch mangels lukrativer Angebote abgebrochen. Seitdem haben sich die Preise für Aluminium wieder erholt. Daher konnte der Konzern eine Milliarden-Abschreibung auf PacAl zurücknehmen. Rio Tinto war 2007 auf dem Höhepunkt des Wirtschaftsbooms groß in das Aluminium-Geschäft eingestiegen.

Angesichts einer schwächelnden Nachfrage und sinkender Rohstoffpreise versuchen die Bergbaukonzerne derzeit, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Rio Tinto verkaufte in den vergangenen zwei Jahren Aktivitäten für rund 4 Mrd. Dollar.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"