Berenberg-Analysten senken Raiffeisen-Kursziel von 26 auf 21 Euro

Wien (APA) - Die Wertpapierexperten von Berenberg haben das Kursziel der Raiffeisen Bank International (RBI) von 26 auf 21 Euro gesenkt. Das Anlagevotum "Buy" bleibt bestehen. Die Gewinnschätzungen wurden drastisch gekürzt.

Wien. Die Wertpapierexperten von Berenberg haben das Kursziel der Raiffeisen Bank International (RBI) von 26 auf 21 Euro gesenkt. Das Anlagevotum "Buy" bleibt bestehen. Die Gewinnschätzungen wurden drastisch gekürzt.

Die RBI hatte am Montag nachbörslich wegen schlecht laufender Geschäfte in der Ukraine und Ungarn den ersten Jahresverlust ihrer Konzerngeschichte angekündigt. RBI-Chef Karl Sevelda versicherte am Dienstag vor Journalisten, der Verlust werde aber "sicher nicht über 500 Millionen Euro" betragen.

Laut Berenberg-Experten liegt das schlechte Ergebnis an fehlendem Wachstum in der CEE-Region. Hierbei leidet die RBI vor allem an der Zwangsumwandlung von Fremdwährungskrediten in Ungarn und Verlusten aufgrund der geopolitischen Spannungen in der Ukraine.

Beim Ergebnis je Aktie erwarten die Berenberg-Analysten einen Verlust von 0,60 (zuvor: plus 1,33) Euro für 2014, sowie Gewinne von 1,80 (2,96) bzw. 2,50 (3,25) Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf null Euro für 2014, sowie 1,00 Euro für 2015 bzw. 2016.

Am Dienstag schlossen die RBI-Titel an der Wiener Börse mit minus 9,99 Prozent bei 17,79 Euro.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"