conwert beauftragt Berater für Übernahmeangebot der Deutsche Wohnen

Die börsenotierte conwert Immobilien Invest SE hat Montagfrüh bekannt gegeben, dass der Verwaltungsrat für das angekündigte Übernahmeangebot der Deutsche Wohnen AG ein Beraterteam beauftragt hat. J.P. Morgan werde als Finanzberater agieren und den Verwaltungsrat bei der Evaluierung des angekündigten Übernahmeangebots an die Aktionäre unterstützen, heißt es in einer Ad hoc-Mitteilung.

Die Anwaltskanzlei Binder Grösswang werde conwert als Rechtsberater zur Seite stehen. BDO Austria werde conwert als Sachverständiger gemäß Übernahmegesetz im Übernahmeverfahren begleiten. "Der Verwaltungsrat wird genau evaluieren, ob die durch Deutsche Wohnen AG angebotene Gegenleistung und der sonstige Inhalt des Angebots den Interessen der Aktionäre von conwert angemessen Rechnung tragen und welche Auswirkungen das Angebot, im Lichte der strategischen Planung der Deutsche Wohnen AG, auf conwert voraussichtlich haben wird."

Auch die conwert-Tochtergesellschaft Eco Business-Immobilien AG rüstet sich mit einem Beraterteam im Hinblick auf das angekündigte Übernahmeangebot der Deutsche Wohnen AG. Baker & McKenzie werde Eco als Rechtsberater zur Seite stehen. PwC werde ECO als Sachverständiger gemäß Übernahmegesetz im Übernahmeverfahren begleiten. Vorstand und Aufsichtsrat werden nach Veröffentlichung der Angebotsunterlage genau evaluieren, ob die von der Deutsche Wohnen AG angebotene Gegenleistung und der sonstige Inhalt des Angebots den Interessen der Minderheitsaktionäre der Eco angemessen Rechnung tragen, so die Eco in einer Ad hoc-Mitteilung Montagfrüh.

Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

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Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

Berlin/Washington (APA/Reuters) - Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig hat nach Gesprächen in den USA die Hoffnung auf eine gütliche Beilegung der handelspolitischen Streitigkeiten zwischen beiden Ländern genährt. "Es gibt eine konstruktive Grundhaltung", sagte er am Freitag nach seinen Unterredungen mit hohen Vertretern der US-Regierung und der Wirtschaft.
 

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Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA

Air Berlin - Unterlegene Bieter zürnen, Arbeitnehmer in Sorge

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