Berater EY sieht Österreichs Wirtschaft nur verhalten wachsen

Wien - Während die Wirtschaft der Eurozone ihren Erholungskurs fortsetzt, haben sich die Aussichten für Österreich weiter eingetrübt, so der Beratungskonzern EY. Das Unternehmen hat die heimische BIP-Prognose für 2015 und 2016 sogar gestutzt.

Für 2015 erwartet EY jetzt nur mehr ein Wachstum von 0,7 Prozent - weniger als halb so stark wie in der Eurozone (+1,6 Prozent). 2016 soll die heimische Wirtschaft nur mehr um 1,3 Prozent wachsen. Im heurigen März war EY noch von Plus von 1,1 Prozent für 2015 und einem 2,1-prozentigen Anstieg für 2016 ausgegangen.

Für die darauffolgenden Jahre, 2017 bis 2019, rechnet EY nun mit einem Wachstum von je 1,8 Prozent. Noch pessimistischer ist da das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo), das laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie für den Fünfjahreszeitraum 2016 bis 2020 nur einen BIP-Anstieg von 1,5 Prozent jährlich erwartet.

"Österreichs Wirtschaft hat eine noch schwächere erste Jahreshälfte hingelegt als befürchtet. Mit einem Wachstum von nur 0,1 Prozent im zweiten Quartal liegt die heimische Wirtschaft weit unter dem Eurozonen-Schnitt", so Helmut Maukner von EY Österreich. Auch langfristig sei wenig Besserung in Sicht, seien doch die Investitionen das siebente Quartal in Folge gesunken.

Für den Euroraum ist EY dagegen besserer Dinge. Dank des niedrigen Ölpreises und einer stabilen Nachfrage aus den USA und Großbritannien sagt der Berater für heuer ein Wirtschaftswachstum von 1,6 Prozent voraus. Für 2016 wird mit einem Plus von 1,8 Prozent gerechnet, danach soll die Eurozonen-Wirtschaft allerdings langsamer wachsen: Für 2017 wird ein BIP-Anstieg von 1,7 Prozent erwartet, 2018 und 2019 sollen es dann jeweils 1,5 Prozent sein.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne