Berater - Chinas Zentralbank dürfte bei Fed-Zinserhöhung nachziehen

Peking (APA/Reuters) - Bei einer Zinserhöhung der US-Notenbank (Fed) dürfte die chinesische Zentralbank (PBOC) nach Einschätzung eines Beraters nachziehen. Die PBOC könnte im Offenmarktgeschäft leicht an der Zinsschraube drehen, sagte Zentralbank-Berater Sheng Songcheng in einem am Mittwoch veröffentlichten Beitrag des chinesischen Finanznachrichtendienstes Yicai.

"China braucht der Fed bei den Zinserhöhungen aber nicht langfristig zu folgen, geschweige denn Schlüsselzinsen wie die Einlagen- und Hauptkreditsätze zu erhöhen, sagte Sheng. Er begründete seine Einschätzung damit, dass die Zinsen in China schon deutlich höher seien als in anderen Ländern, während die Verbraucherinflationsrate aber moderat bleibe.

Beobachter rechnen damit, dass die PBOC schon am Donnerstag ihre Geldmarktzinsen erhöht. Auf frühere Zinsanhebungen der Fed hat sie vergleichbar reagiert. Unter Investoren galt als sicher, dass die amerikanische Notenbank am Mittwochabend (20 Uhr MESZ) die Anhebung ihres Leitzinses um einen viertel Prozentpunkt auf 1,75 bis 2 Prozent verkünden wird.

Ankara (APA/Reuters) - Die türkische Regierung hat vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni ihre Ausgaben hochgefahren. Dadurch wuchs das Budgetdefizit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 78 Prozent auf umgerechnet rund 3,7 Mrd. Euro (20,5 Mrd. Lira), wie aus den am Montag veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht.
 

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Türkisches Staatsdefizit stieg vor Wahlen kräftig - Mehr Ausgaben

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

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EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

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AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver