Berater - Chinas Zentralbank dürfte bei Fed-Zinserhöhung nachziehen

Peking (APA/Reuters) - Bei einer Zinserhöhung der US-Notenbank (Fed) dürfte die chinesische Zentralbank (PBOC) nach Einschätzung eines Beraters nachziehen. Die PBOC könnte im Offenmarktgeschäft leicht an der Zinsschraube drehen, sagte Zentralbank-Berater Sheng Songcheng in einem am Mittwoch veröffentlichten Beitrag des chinesischen Finanznachrichtendienstes Yicai.

"China braucht der Fed bei den Zinserhöhungen aber nicht langfristig zu folgen, geschweige denn Schlüsselzinsen wie die Einlagen- und Hauptkreditsätze zu erhöhen, sagte Sheng. Er begründete seine Einschätzung damit, dass die Zinsen in China schon deutlich höher seien als in anderen Ländern, während die Verbraucherinflationsrate aber moderat bleibe.

Beobachter rechnen damit, dass die PBOC schon am Donnerstag ihre Geldmarktzinsen erhöht. Auf frühere Zinsanhebungen der Fed hat sie vergleichbar reagiert. Unter Investoren galt als sicher, dass die amerikanische Notenbank am Mittwochabend (20 Uhr MESZ) die Anhebung ihres Leitzinses um einen viertel Prozentpunkt auf 1,75 bis 2 Prozent verkünden wird.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren