Berater - Chinas Zentralbank dürfte bei Fed-Zinserhöhung nachziehen

Peking (APA/Reuters) - Bei einer Zinserhöhung der US-Notenbank (Fed) dürfte die chinesische Zentralbank (PBOC) nach Einschätzung eines Beraters nachziehen. Die PBOC könnte im Offenmarktgeschäft leicht an der Zinsschraube drehen, sagte Zentralbank-Berater Sheng Songcheng in einem am Mittwoch veröffentlichten Beitrag des chinesischen Finanznachrichtendienstes Yicai.

"China braucht der Fed bei den Zinserhöhungen aber nicht langfristig zu folgen, geschweige denn Schlüsselzinsen wie die Einlagen- und Hauptkreditsätze zu erhöhen, sagte Sheng. Er begründete seine Einschätzung damit, dass die Zinsen in China schon deutlich höher seien als in anderen Ländern, während die Verbraucherinflationsrate aber moderat bleibe.

Beobachter rechnen damit, dass die PBOC schon am Donnerstag ihre Geldmarktzinsen erhöht. Auf frühere Zinsanhebungen der Fed hat sie vergleichbar reagiert. Unter Investoren galt als sicher, dass die amerikanische Notenbank am Mittwochabend (20 Uhr MESZ) die Anhebung ihres Leitzinses um einen viertel Prozentpunkt auf 1,75 bis 2 Prozent verkünden wird.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte