Benkos Option auf 11,65 Prozent s-Immo-Aktien läuft erst ab Juli

Wien (APA) - Die seit Ende Dezember bekannte Option des Tiroler Immo-Milliardärs Rene Benko bzw. seiner Signa Holding auf den Erwerb von weiteren 11,65 Prozent an der börsennotierten s Immo AG beginnt erst am 1. Juli 2018 zu laufen. Dies geht aus einer Mitteilung gemäß Börsegesetz von Dienstagnachmittag hervor.

Bisher war als Beginn der - unverändert bis 15. Dezember 2019 laufenden - Option der 15. Jänner 2018 genannt worden. Ende Dezember war bekannt geworden, dass der Geschäftsmann Ronny Pecik, finanziert von einer Gesellschaft Benkos, 10,21 Prozent an der s Immo von der Erste Group erworben hatte. Weiters vereinbarte Benkos Signa eine Option mit Pecik über den Erwerb weiterer 11,65 Prozent. In Summe könnte Benko somit auf 21,86 Prozent kommen.

Zu Spekulationen in jüngster Zeit, Benko bzw. seine Signa könnten bei der s Immo die Sperrminorität oder mehr anpeilen, hatte die Signa Holding vorigen Freitag erklärt, nicht an einer kontrollierenden Beteiligung von über 30 Prozent an der s Immo interessiert zu sein. Derzeit halte man keine Aktien an der s Immo - und ob die Signa Holding GmbH ihre seit Dezember bekannte Option auf den Erwerb von 21,86 Prozent an der s Immo ausüben werde, sei offen.

Ebenso sei offen, ob Signa Aktien an der s Immo erwirbt, hieß es seitens der Signa am Freitag. Es sei "nicht beabsichtigt", unter Berücksichtigung der bereits gemeldeten Optionen von 21,86 Prozent, Aktien an der s Immo zu erwerben, durch die eine Beteiligung von mehr als 30 Prozent im Sinne des § 22 Übernahmegesetz überschritten würde.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

Newsticker

Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

Newsticker

Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

Newsticker

IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen