Benko-Firma Signa Sports übernimmt Onlinehändler Stylefile

Wien (APA) - Die Signa Sports Group, Teil des Signa-Konzerns von Rene Benko, übernimmt den auf Sneaker und Sportmode spezialisierten Onlinehändler Stylefile. Stylefile habe rund eine halbe Million aktive Kunden in mehr als 30 Ländern und biete über 20.000 Markenartikel an. Der Umsatz stieg 2016 über 50 Mio. Euro. Signa nennt das Kundensegment "Athleisure-Markt".

Auch soll die Stylefile-Tochter Big Tree, ein Onlineshop für Outdoor-Produkte, mit den Online-Outdoorspezialisten Addnature und Campz vernetzt werden, die schon Teil der Signa Sports Group sind. Dadurch baue die Signa Sports Group ihre Marktführung im Bereich Outdoor weiter aus.

Die Signa Sports Group peilt für 2018 mit Onlinegeschäft einen Umsatz von mehr als 500 Mio. Euro an und will zur "führenden online Sporthandelsplattform in Europa" werden. Die Gruppe hält Mehrheitsanteile an Internetstores (laut Signa Europas Nr.1 in Radsport und Outdoor), Tennis-Point (Europas Nr. 1 in Tennis), Outfitter und nun auch Stylefile (Europas Nr.1 in Teamsports & Leisure). Außerdem gehört Karstadt Sports als stationärer Sportfachhandel dazu.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht