Benko-Firma Signa Sports findet Banken für Börsengang

Düsseldorf/Wien (APA/Reuters) - Die Signa Holding des österreichischen Karstadt-Eigners und Immobilien-Investors Rene Benko treibt die Vorbereitungen für einen Börsengang ihre Sport-Sparte Signa Sports Group voran. Signa habe die Banken Citi und BNP mit der Organisation des Börsengangs mandatiert, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.

Weitere Geldhäuser würden die Pläne ebenfalls begleiten. Der auf Börsengänge spezialisierte Berater Lilja sei zudem mit im Boot. Der Sprung auf das Frankfurter Börsenparkett solle binnen zwölf Monaten erfolgen. Signa Sports könne dabei mit rund einer Milliarde Euro bewertet werden. Signa und die Banken wollten die Informationen nicht kommentieren.

Signa Sport umfasst sowohl Online-Händler als auch Läden und verzahnt diese Vertriebskanäle. Unter anderem gehören der Einzelhändler Karstadt Sport und Tennis-Point zu der Sparte. Sie hatte erst im Februar den auf Sneaker spezialisierten Online-Händler Stylefile übernommen. Für 2017 hatte Signa Sports einen Umsatz von rund 650 Millionen Euro angepeilt. Vor allem im Online-Geschäft soll es Wachstum geben.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen