Benko-Firma Signa Sports findet Banken für Börsengang

Düsseldorf/Wien (APA/Reuters) - Die Signa Holding des österreichischen Karstadt-Eigners und Immobilien-Investors Rene Benko treibt die Vorbereitungen für einen Börsengang ihre Sport-Sparte Signa Sports Group voran. Signa habe die Banken Citi und BNP mit der Organisation des Börsengangs mandatiert, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.

Weitere Geldhäuser würden die Pläne ebenfalls begleiten. Der auf Börsengänge spezialisierte Berater Lilja sei zudem mit im Boot. Der Sprung auf das Frankfurter Börsenparkett solle binnen zwölf Monaten erfolgen. Signa Sports könne dabei mit rund einer Milliarde Euro bewertet werden. Signa und die Banken wollten die Informationen nicht kommentieren.

Signa Sport umfasst sowohl Online-Händler als auch Läden und verzahnt diese Vertriebskanäle. Unter anderem gehören der Einzelhändler Karstadt Sport und Tennis-Point zu der Sparte. Sie hatte erst im Februar den auf Sneaker spezialisierten Online-Händler Stylefile übernommen. Für 2017 hatte Signa Sports einen Umsatz von rund 650 Millionen Euro angepeilt. Vor allem im Online-Geschäft soll es Wachstum geben.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse