Bene-Finanzchef Payer geht - Schuschnig kommt

Beim Büromöbelhersteller Bene kommt es zu einem Wechsel in der Geschäftsführung. Finanzchef Rudolf Payer (55) habe sein Mandat vorzeitig beendet und verlässt das Unternehmen nach rund drei Jahren auf eigenen Wunsch, gab Bene am Mittwoch bekannt. Jörg Schuschnig (45) sei mit sofortiger Wirkung zum neuen Chef für Finanzen und Produktion ernannt worden.

Bene holte den Sanierer Payer im Jahr 2012, um das verlustreiche Unternehmen wieder flottzumachen. Payer schloss unrentable Standorte, baute den Vertrieb um und hunderte Mitarbeiter ab. Unter ihm als Finanzchef wurde Bene schließlich im Vorjahr an Ex-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (ÖVP) sowie Erhard Grossnig verkauft. Inzwischen ist das Unternehmen nicht mehr an der Börse. "Als Finanzvorstand hat Rudolf Payer die strategische Neuausrichtung erfolgreich eingeleitet und wesentliche dafür notwendige Schritte umgesetzt", so Michael Schur, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bene Gruppe, laut Aussendung.

Geleitet wird die Bene GmbH nun von Michael Fried, der für die Bereiche Sales, Marketing und Innovation zuständig ist, sowie Schuschnig. Der neue Finanzgeschäftsführer begann seine berufliche Karriere nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien bei der Mayr-Melnhof Gruppe. Seit 2007 war er in unterschiedlichen Positionen bei der Mondi Gruppe tätig.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden