Bekleidung und Haushaltswaren drückten 2017 auf Tchibo-Umsatz

Hamburg (APA/dpa) - Schlechtere Geschäfte mit Bekleidung und Haushaltswaren haben 2017 auf den Umsatz des deutschen Kaffee- und Handelskonzerns Tchibo gedrückt. Besser entwickelte sich der Handel mit Kaffee, wie die Tchibo-Dachgesellschaft Maxingvest am Dienstag in Hamburg mitteilte.

Im Kaffeegeschäft rechnet das Unternehmen zwar für 2018 mit weiteren Marktanteilsgewinnen. Wegen einer erneuten Umstellung bei den Gebrauchsartikeln erwartet Maxingvest aber insgesamt auch im laufenden Jahr einen Umsatzrückgang.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) gab im vergangenen Jahr von 199 Mio. auf 17 Mio. Euro nach. Grund waren nach Unternehmensangaben schlechtere Margen. Unter anderem eine "hohe Kostendisziplin" soll 2018 zu einem Ebit über dem Vorjahresniveau führen. Der Umsatz lag 2017 mit 3,2 Mrd. Euro um 2,0 Prozent unter dem Vorjahreswert.

In der Maxingvest-Holding hat die Hamburger Milliardärsfamilie Herz ihre Hauptbeteiligungen Tchibo (100 Prozent) und Beiersdorf (mehr als 50 Prozent) gebündelt.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte