Bei Amazon wird wieder gestreikt

Leipzig/Seattle - Mitarbeiter des US-Versandhändlers Amazon haben am Freitag in Leipzig gestreikt. Die Gewerkschaft Verdi sprach von 450 Streikenden der Früh- und Spätschicht. Amazon erklärte dagegen, "weniger als 150 Mitarbeiter" seien dem Aufruf gefolgt, die Mehrheit der Beschäftigten sei regulär zur Arbeit erschienen. Nach Angaben des Konzerns wurde in den acht anderen deutschen Logistikzentren nicht gestreikt.

Die Mitarbeiter in Leipzig hätten mit der eintägigen Arbeitsniederlegung deutlich machen wollen, dass sie die Streikkette nicht abreißen lassen werden, sagte Verdi-Sprecher Thomas Schneider. "Die Leute sind auch nach zwei Jahren nicht müde."

Seit Mai 2013 will Verdi für die 9.000 Mitarbeiter in Deutschland eine Bezahlung nach dem Einzelhandelstarif erreichen, Amazon sieht sich als Logistiker. Der US-Konzern lehnt die Aufnahme von Tarifverhandlungen strikt ab. Eine Einigung ist nicht in Sicht. Verdi plane für die Zukunft weitere Streiks bei Amazon, hieß es.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte