GM ruft 2,5 Millionen Autos in China wegen Airbags zurück

Detroit (APA/Reuters) - Der US-Autokonzern General Motors und sein Gemeinschaftsunternehmen in China, Shanghai GM, rufen nach Behördenangaben mehr als 2,5 Millionen Fahrzeuge wegen Airbag-Problemen zurück. Es könnten fehlerhafte Aufblasvorrichtungen eingebaut sein, nannte die chinesische Qualitätsaufsicht GAQSIQ als Begründung. Dabei handle es sich um Airbags des japanischen Herstellers Takata.

Ende Oktober würden rund 13.500 importierte Saab- und Opel-Modelle zurückgerufen, Ende Dezember sollten mehr als 2,5 Millionen Chevrolet und Buick folgen. Unlängst hatte die chinesische Aufsicht erklärt, Volkswagen und seine Partnerfirmen müssten 4,86 Millionen Fahrzeuge zurückbeordern. Auch hier ging es um Probleme mit Takata-Airbags.

Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete unter Berufung auf die Aufsichtsbehörde, insgesamt seien in mehr als zwanzig Millionen Fahrzeugen von 37 Herstellern mangelhafte Takata-Airbags eingebaut. Weltweit werden mindestens 16 Todesfälle in Verbindung mit defekten Takata-Airbags gebracht. Der Verursacher des weltweit größten Massenrückrufs in der Autoindustrie war im Sommer mit Hilfe von Autobauern in eine kontrollierte Pleite gegangen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro