Bedarf an Arbeitskräften in Deutschland bleibt hoch

Nürnberg (APA/dpa) - Die Jobchancen für Menschen in Deutschland sind weiterhin so gut wie selten zuvor. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im August weiter auf Rekordniveau, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Stellenindex BA-X der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervorgeht.

Der Indikator für die Beschäftigtennachfrage liegt mit 252 Punkten zwar um 3 Punkte unter dem Rekordwert des vergangenen Monats, aber um 11 Punkte höher als vor einem Jahr. Seit Dezember 2017 bewegt sich der BA-X kontinuierlich über der 250-Punkte-Rekordmarke.

Gute Chancen haben Jobsucher der deutschen Bundesagentur zufolge derzeit vor allem bei Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik, im Handel, dem verarbeitenden Gewerbe und der öffentlichen Verwaltung. Grund für den hohen Bedarf an Arbeitskräften ist laut BA vor allem die sehr gute wirtschaftliche Lage in Deutschland. Weniger zu besetzende Stellen als im Vorjahr gebe es dagegen im Bildungs- und Erziehungswesen.

Die absolute Zahl der offenen Stellen will die Bundesagentur erst mit den August-Arbeitslosenzahlen am Donnerstag veröffentlichen. Im Juli waren bei den Arbeitsagenturen 823.000 offene Stellen gemeldet gewesen - 72.000 mehr als vor einem Jahr.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018