Beate Uhse kann mit Finanzspritze von Investor weiterarbeiten

München - Die Erotikkette Beate Uhse kann mit einer Finanzspritze ihre leeren Regale wieder auffüllen. Das insolvente Unternehmen hat vom Finanzinvestor Robus Capital ein Massedarlehen über 2,7 Mio. Euro bekommen. Damit kann der Warenbestand in den Filialen und im Online-Handel ergänzt werden, der über Weihnachten stark gesunken ist.

Robus hatte bereits in die Anleihen von Beate Uhse investiert. Bei der ebenfalls in die Pleite gerutschten Modekette Laurel hatte Robus angeboten, sein Darlehen in einen Mehrheitsanteil am Unternehmen zu tauschen. Massekredite werden in der Insolvenz bevorzugt zurückgezahlt.

Beate Uhse hatte Mitte Dezember Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Der Vorstand um Michael Specht lässt bisher offen, ob er die Firma über einen Insolvenzplan aus eigener Kraft saniert oder einen neuen Investor sucht.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte