Beamtenversicherung verlor 15 Mio. Euro mit ÖVAG-Papieren

Wien - Die Beamtenversicherung (ÖBV) hat 15 Mio. Euro mit Partizipationsscheinen der teilstaatlichen ÖVAG verloren. Die Summe entspricht gemessen am EGT rund fünf Jahresgewinnen. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals mehr Geld verloren haben", zitiert das Nachrichtenmagazin "Format" den ÖBV-Chef Josef Trawöger. Eine gerichtliche Konfrontation ist dem Bericht zufolge unvermeidlich.

Der Wiener Anlegeranwalt Ingo Kapsch schloss sich im Namen der ÖBV einem ÖVAG-Strafverfahren an, das sich um mutmaßliche Bilanzfälschung bzw. vermeintlich unrichtige Darstellungen in Pflichtmitteilungen dreht, als Privatbeteiligter an. So wurde der heute teilverstaatlichten Bank für das Jahr 2010 der Öffentlichkeit die Rückkehr in die Gewinnzone in Aussicht gestellt, während man gegenüber der Aufsicht einen Turnaround für 2010 als fast unmöglich darstellte. Auch äußert der Anwalt laut dem Magazin Bedenken zur Bilanzierung von Credit Default Swaps.

Der Justizminister mach inzwischen per Weisung Druck zu Ermittlungen, indes drohe bereits eine Verjährung, schreibt das Magazin.

Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Die Millionenpleite der Beamtenversicherer" ab 27. März in FORMAT Nr. 13/2015

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los