Beamtenversicherung verlor 15 Mio. Euro mit ÖVAG-Papieren

Wien - Die Beamtenversicherung (ÖBV) hat 15 Mio. Euro mit Partizipationsscheinen der teilstaatlichen ÖVAG verloren. Die Summe entspricht gemessen am EGT rund fünf Jahresgewinnen. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals mehr Geld verloren haben", zitiert das Nachrichtenmagazin "Format" den ÖBV-Chef Josef Trawöger. Eine gerichtliche Konfrontation ist dem Bericht zufolge unvermeidlich.

Der Wiener Anlegeranwalt Ingo Kapsch schloss sich im Namen der ÖBV einem ÖVAG-Strafverfahren an, das sich um mutmaßliche Bilanzfälschung bzw. vermeintlich unrichtige Darstellungen in Pflichtmitteilungen dreht, als Privatbeteiligter an. So wurde der heute teilverstaatlichten Bank für das Jahr 2010 der Öffentlichkeit die Rückkehr in die Gewinnzone in Aussicht gestellt, während man gegenüber der Aufsicht einen Turnaround für 2010 als fast unmöglich darstellte. Auch äußert der Anwalt laut dem Magazin Bedenken zur Bilanzierung von Credit Default Swaps.

Der Justizminister mach inzwischen per Weisung Druck zu Ermittlungen, indes drohe bereits eine Verjährung, schreibt das Magazin.

Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Die Millionenpleite der Beamtenversicherer" ab 27. März in FORMAT Nr. 13/2015

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor