Beamtenversicherung verlor 15 Mio. Euro mit ÖVAG-Papieren

Wien - Die Beamtenversicherung (ÖBV) hat 15 Mio. Euro mit Partizipationsscheinen der teilstaatlichen ÖVAG verloren. Die Summe entspricht gemessen am EGT rund fünf Jahresgewinnen. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals mehr Geld verloren haben", zitiert das Nachrichtenmagazin "Format" den ÖBV-Chef Josef Trawöger. Eine gerichtliche Konfrontation ist dem Bericht zufolge unvermeidlich.

Der Wiener Anlegeranwalt Ingo Kapsch schloss sich im Namen der ÖBV einem ÖVAG-Strafverfahren an, das sich um mutmaßliche Bilanzfälschung bzw. vermeintlich unrichtige Darstellungen in Pflichtmitteilungen dreht, als Privatbeteiligter an. So wurde der heute teilverstaatlichten Bank für das Jahr 2010 der Öffentlichkeit die Rückkehr in die Gewinnzone in Aussicht gestellt, während man gegenüber der Aufsicht einen Turnaround für 2010 als fast unmöglich darstellte. Auch äußert der Anwalt laut dem Magazin Bedenken zur Bilanzierung von Credit Default Swaps.

Der Justizminister mach inzwischen per Weisung Druck zu Ermittlungen, indes drohe bereits eine Verjährung, schreibt das Magazin.

Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Die Millionenpleite der Beamtenversicherer" ab 27. März in FORMAT Nr. 13/2015

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte