Beamte: Lebensverdienst könnte um mehrere tausend Euro sinken

Wien - Die Richtervereinigung protestiert vehement gegen die neuen Gehaltsregeln für Beamte. Ihr Vorsitzender Zinkl ärgerte sich im Gespräch mit der APA einerseits über finanzielle Einbußen für Richter und Staatsanwälte, andererseits über die Vorgangsweise der Regierung an sich.

Nach Berechnungen der Richtervereinigung entstehen durchschnittlich Lebensverdienst-Verluste von 5.000 Euro. Zinkl sieht nicht ein, wieso seine Berufsgruppe diese Einbußen tragen soll. Besonders ärgert ihn, dass die Koalition die entsprechende Novelle im Schnellverfahren durchpeitschen will. Der Entwurf war erst am Freitag den Parlamentsfraktionen zugeleitet worden und soll bereits kommenden Mittwoch vom Plenum beschlossen werden.

Zinkl kündigte jedenfalls an, dass die Richter und Staatsanwälte Protestmaßnahmen überlegten. Zudem setzt er auf die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, die ja am Montag Verhandlungen mit der Regierung eingefordert hatte. Staatssekretärin Sonja Steßl (SPÖ) wiederum versicherte, dass "allfällige technische Probleme, die jetzt nicht beseitigt werden können", in der nächsten Dienstrechtsnovelle gelöst werden könnten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte