BDI warnt vor G-20-Stahlgipfel vor nationalen Alleingängen

Berlin (APA/Reuters) - Der deutsche Industrieverband BDI hat kurz vor dem G-20-Stahlgipfel am Donnerstag in Berlin vor nationalen Alleingängen im Kampf gegen Marktverzerrungen und unfaire Preispraktiken gewarnt. "Nationale Alleingänge führen ins Abseits", warnte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang am Mittwoch. Nur mit einer gemeinsamen Lösung könne man mehr Stabilität an den internationalen Stahlmärkten erreichen.

Lang rief den weltgrößten Stahlproduzenten China und die USA zu mehr Kompromissbereitschaft auf. Die USA kämpfen mit Strafzöllen gegen angeblich unfaire angebliche Benachteiligungen der US-Wirtschaft und haben weitere Maßnahmen angedroht.

"Auch von der Welthandelsorganisation WTO geduldete Subventionen können dauerhafte und außerordentliche Überkapazitäten verursachen", beklagte der BDI. "Wir erwarten von den G-20, diese Subventionen transparent zurückzufahren und einen zuverlässigen Überwachungsmechanismus einzuführen."

Zunächst deutete sich kein Erfolg der G-20-Stahlkonferenz an. Selbst eine gemeinsame Abschlusserklärung ist noch nicht gesichert, sagte die deutsche Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries Anfang der Woche der Nachrichtenagentur Reuters. In der Welt gibt es derzeit nach Expertenschätzungen fast 750 Millionen Tonnen an Produktionsüberkapazitäten im Stahl - das ist nahezu 50 Prozent der globalen Rohstahlproduktion im letzten Jahr. Rund die Hälfte dieser Überkapazitäten entfällt allein auf China.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach