BDI-Präsident - Dieseltechnologie noch nicht am Ende

Berlin (APA/Reuters) - Der Präsident des deutschen Industrieverbands BDI, Dieter Kempf, hat zu mehr Sachlichkeit in der Debatte um Dieselautos und ihren Schadstoffausstoß gemahnt. "Ich würde auch hier zur Sachlichkeit mahnen", sagte Kempf am Freitag dem Deutschlandfunk. Über den "Betrug" von Autokonzernen bei den Abgaswerten müsse man reden und ihn mit einer "gerechten Strafe" für die Verantwortlichen ahnden.

Diese Betrügereien sollte man aber nicht mit der Debatte um die Zukunft der Dieseltechnologie vermischen. "Wir wissen heute ..., dass es sehr wohl möglich ist, saubere Dieselmotoren zu produzieren", sagte er. Von daher glaube er nicht an einen Anfang vom Ende des Diesel.

Derzeit sollen schmutzige Dieselfahrzeuge durch eine Software-Umrüstung sauberer gemacht werden. Umstritten ist aber, ob dies ausreicht. Das deutsche Bundesverwaltungsgericht hatte kürzlich bestätigt, dass besonders betroffene Städte durchaus die Option haben, Fahrverbote für schmutzige Dieselautos zu verhängen, um die Luftqualität in der Kommune zu verbessern.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte