BDI-Präsident - Dieseltechnologie noch nicht am Ende

Berlin (APA/Reuters) - Der Präsident des deutschen Industrieverbands BDI, Dieter Kempf, hat zu mehr Sachlichkeit in der Debatte um Dieselautos und ihren Schadstoffausstoß gemahnt. "Ich würde auch hier zur Sachlichkeit mahnen", sagte Kempf am Freitag dem Deutschlandfunk. Über den "Betrug" von Autokonzernen bei den Abgaswerten müsse man reden und ihn mit einer "gerechten Strafe" für die Verantwortlichen ahnden.

Diese Betrügereien sollte man aber nicht mit der Debatte um die Zukunft der Dieseltechnologie vermischen. "Wir wissen heute ..., dass es sehr wohl möglich ist, saubere Dieselmotoren zu produzieren", sagte er. Von daher glaube er nicht an einen Anfang vom Ende des Diesel.

Derzeit sollen schmutzige Dieselfahrzeuge durch eine Software-Umrüstung sauberer gemacht werden. Umstritten ist aber, ob dies ausreicht. Das deutsche Bundesverwaltungsgericht hatte kürzlich bestätigt, dass besonders betroffene Städte durchaus die Option haben, Fahrverbote für schmutzige Dieselautos zu verhängen, um die Luftqualität in der Kommune zu verbessern.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor