BDI-Präsident - Dieseltechnologie noch nicht am Ende

Berlin (APA/Reuters) - Der Präsident des deutschen Industrieverbands BDI, Dieter Kempf, hat zu mehr Sachlichkeit in der Debatte um Dieselautos und ihren Schadstoffausstoß gemahnt. "Ich würde auch hier zur Sachlichkeit mahnen", sagte Kempf am Freitag dem Deutschlandfunk. Über den "Betrug" von Autokonzernen bei den Abgaswerten müsse man reden und ihn mit einer "gerechten Strafe" für die Verantwortlichen ahnden.

Diese Betrügereien sollte man aber nicht mit der Debatte um die Zukunft der Dieseltechnologie vermischen. "Wir wissen heute ..., dass es sehr wohl möglich ist, saubere Dieselmotoren zu produzieren", sagte er. Von daher glaube er nicht an einen Anfang vom Ende des Diesel.

Derzeit sollen schmutzige Dieselfahrzeuge durch eine Software-Umrüstung sauberer gemacht werden. Umstritten ist aber, ob dies ausreicht. Das deutsche Bundesverwaltungsgericht hatte kürzlich bestätigt, dass besonders betroffene Städte durchaus die Option haben, Fahrverbote für schmutzige Dieselautos zu verhängen, um die Luftqualität in der Kommune zu verbessern.

München (APA/Reuters) - Der angeschlagene US-Konzern General Electric (GE) verliert im Zuge seiner Umstrukturierungspläne in Deutschland mehr als 3.000 Mitarbeiter. Etwa ein Drittel der 10.000 Mitarbeiter seien von den Abspaltungs- und Verkaufsplänen betroffen, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Prag. Von einem Stellenabbau in dieser Größenordnung, von dem das Magazin "Capital" vorab berichtete, könne aber keine Rede sein.
 

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Verkaufspläne bei GE: 3.000 Mitarbeiter in Deutschland betroffen

Wien (APA) - Die gestiegene Inflation im Juni hat erneut Arbeiterkammer und Pensionistenverband auf den Plan gerufen. AK-Präsidentin Renate Anderl forderte angesichts anziehender Mietpreise eine Mietrechtsreform mit klaren Mietzinsobergrenzen, Pensionistenverband-Präsident Peter Kostelka wünscht sich eine "dringend notwendige" neue Pensionsanpassungsformel.
 

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Inflation - AK will neues Mietrecht, Pensionistenverband Anpassung

Peking (APA/Reuters) - China hat den USA vorgeworfen, alle möglichen Rechtfertigungen für den von ihnen angezettelten Handelskrieg zu erfinden. Dazu gehöre auch die Ausrede von der Gefahr für die nationale Sicherheit, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Hua Chunying, am Mittwoch vor Journalisten.
 

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China: Welt wird sich im Handelskrieg gegen USA stellen