BDI nimmt Wachstumsprognose wegen Handelsstreits zurück

Berlin (APA/Reuters) - Der deutsche Industrieverband BDI hat angesichts von Handelsstreit und Protektionismus in der Welt seine Wachstums- und Exportprognosen für Deutschland für das laufende Jahr deutlich gesenkt. "Wir rechnen nicht mehr mit zweieinviertel Prozent Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, sondern nur noch mit zwei Prozent", sagte BDI-Präsident Dieter Kempf am Dienstag im Deutschlandfunk.

Eine solche Revision sei "schon eine Nummer". Und auch beim Export habe die Zuversicht nachgelassen. "Da sind wir bisher von fünf Prozent Steigerung ausgegangen. Da erwarten wir nur noch ein Plus von 3,5 Prozent."

Die Auswirkungen des Handelsstreits zwischen den USA und China auf die deutschen Unternehmen sind nach Kempfs Worten zwar noch nicht heftig, doch verursachten sie eine "enorme Verunsicherung". Eine weitere Eskalation dieses Konflikts würde auch Europa und vor allem die exportstarke deutsche Wirtschaft hart treffen.

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