BBT: Strabag will Vergabe von Mega-Baulos an Porr-Konsortium kippen

Innsbruck/Wien (APA) - Der Baukonzern Strabag will mit einem Feststellungsantrag die Verbgabe des bisher größten Bauloses beim Brennerbasistunnel (BBT) an ein Porr-Konsortium zu Fall bringen, wie BBT-SE-Vorstand Konrad Bergmeister der "Tiroler Tageszeitung" (Freitagausgabe) bestätigte. Damit es zu keiner Verzögerung komme, habe das Bundesverwaltungsgericht die mündliche Verhandlung bereits für den 4. Mai anberaumt.

Bergmeister zeigte sich gegenüber der "TT" optimistisch, dass alles glattgehen werde. Im schlimmsten Fall könnte das Gericht den Vergabevertrag aufheben. Oder aber auch die BBT SE zu einer Schadenersatzzahlung verpflichten.

Der Zuschlag für das Baulos "Pfons-Brenner", das größte auf österreichischem Gebiet, war am 23. März an die Arbeitsgemeinschaft bestehend aus der Porr Bau GmbH, G. Hinteregger & Söhne Baugesellschaft m.b.H., Società Italiana per Condotte d'Acqua S.p.A. und Itinera S.p.A. erfolgt. Das Auftragsvolumen umfasst rund 966 Mio. Euro und die Errichtung von 50 Kilometer Tunnelröhren. Die Bauzeit soll rund sechs Jahre betragen. Der Zuschlagserteilung waren bereits mehrere Einsprüche beim Bundesverwaltungsgericht vorausgegangen.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Standfestigkeit der EU bei den Brexit-Verhandlungen gefordert. "Wir wollen ein geordnetes Verlassen Großbritanniens, aber nicht um jeden Preis. Wir dürfen uns den Binnenmarkt nicht zerstören lassen", sagte die Kanzlerin am Montag auf dem Unternehmertag des Außenhandelsverbands BGA in Berlin.
 

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Brexit - Merkel: "Dürfen uns Binnenmarkt nicht zerstören lassen"

Wien (APA/Reuters) - Der Finanzinvestor Advent bereitet Finanzkreisen zufolge einen Börsengang oder Verkauf der Wiener Addiko Bank vor, die aus der zusammengebrochenen Krisenbank Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist. Die Investmentbanken Goldman Sachs und Citi sollen Advent bei dem Prozess beraten, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Finanzinvestor Advent bereitet Ausstieg bei Addiko Bank vor

Berlin/Rüsselsheim (APA/dpa) - Autohersteller wie VW mussten wegen unzulässiger Abgastechnikmanipulation bereits Diesel-Fahrzeuge zurückrufen - verpflichtend. Im Abgasskandal gerät nun auch Opel zunehmend in Visier der Behörden und immer stärker unter Druck. Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) will für den Autobauer einen Rückruf von rund 100.000 Diesel-Fahrzeugen anordnen.
 

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Deutschland - Rückruf für 100.000 Opel-Diesel "steht kurz bevor"