BBT: Strabag will Vergabe von Mega-Baulos an Porr-Konsortium kippen

Innsbruck/Wien (APA) - Der Baukonzern Strabag will mit einem Feststellungsantrag die Verbgabe des bisher größten Bauloses beim Brennerbasistunnel (BBT) an ein Porr-Konsortium zu Fall bringen, wie BBT-SE-Vorstand Konrad Bergmeister der "Tiroler Tageszeitung" (Freitagausgabe) bestätigte. Damit es zu keiner Verzögerung komme, habe das Bundesverwaltungsgericht die mündliche Verhandlung bereits für den 4. Mai anberaumt.

Bergmeister zeigte sich gegenüber der "TT" optimistisch, dass alles glattgehen werde. Im schlimmsten Fall könnte das Gericht den Vergabevertrag aufheben. Oder aber auch die BBT SE zu einer Schadenersatzzahlung verpflichten.

Der Zuschlag für das Baulos "Pfons-Brenner", das größte auf österreichischem Gebiet, war am 23. März an die Arbeitsgemeinschaft bestehend aus der Porr Bau GmbH, G. Hinteregger & Söhne Baugesellschaft m.b.H., Società Italiana per Condotte d'Acqua S.p.A. und Itinera S.p.A. erfolgt. Das Auftragsvolumen umfasst rund 966 Mio. Euro und die Errichtung von 50 Kilometer Tunnelröhren. Die Bauzeit soll rund sechs Jahre betragen. Der Zuschlagserteilung waren bereits mehrere Einsprüche beim Bundesverwaltungsgericht vorausgegangen.

Wien (APA) - Die NEOS sehen im Vorschlag der Regierung zur Arbeitszeitflexibilisierung ein "Husch-Pfusch-Gesetz", das "grobe Mängel hat". ÖVP und FPÖ sollten "runter vom hohen Ross", die SPÖ wiederum ihre "Panikmache" einstellen, damit man gemeinsam zu einer vernünftigen Lösung komme, forderte NEOS-Chef Matthias Strolz. Die Oppositionspartei lädt deshalb alle Sozial- und Wirtschaftssprecher zu einem Gipfel.
 

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Arbeitszeit - NEOS wollen Gipfel für "vernünftige Lösung"

Brüssel (APA) - Die Unterschiede bei den Preisniveaus für Verbrauchsgüter und Dienstleistungen liegen zwischen 48 Prozent des EU-Schnitts in Bulgarien und 142 Prozent in Dänemark. Österreich rangiert mit 108 Prozent auf Rang 10 unter den 28 EU-Staaten, geht aus Eurostat-Daten vom Mittwoch für 2017 hervor.
 

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EU-Preisunterschiede: Dänemark dreimal so teuer wie Bulgarien

Wien/St. Pölten/Sandton (APA) - Bei der Rettung des angeschlagenen Möbelhändlers Kika/Leiner verzögert sich die Unterschrift. Ursprünglich wollten der Tiroler Immobilieninvestor Rene Benko und seine Signa-Gruppe am Dienstag einen Teil des Deals fixieren. Um Mitternacht ist die Frist für die Due-Diligence-Prüfung des Möbelhandelsgeschäfts abgelaufen.
 

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Kika/Leiner - Weiter Warten auf Signa-Unterschrift