BBT - Größtes Baulos "Pfons-Brenner" an Porr vergeben

Innsbruck/Brenner (APA) - Die Brennerbasistunnelgesellschaft (BBT SE) hat das Baulos "Pfons-Brenner", das größte auf österreichischem Gebiet, vergeben. Den Zuschlag erhielt eine Bietergemeinschaft unter Federführung des Baukonzerns Porr, teilte die BBT SE am Dienstag mit. Das Auftragsvolumen betrage rund 966 Mio. Euro und umfasse die Errichtung von 50 Kilometer Tunnelröhren. Die Bauzeit soll rund sechs Jahre betragen.

Der Zuschlag an die Arbeitsgemeinschaft bestehend aus der Porr Bau GmbH, G. Hinteregger & Söhne Baugesellschaft m.b.H., Società Italiana per Condotte d'Acqua S.p.A. und Itinera S.p.A. erfolgte am 23. März nach dem Bestbieter-Prinzip. Der Zuschlagserteilung seien mehrere Einsprüche beim Bundesverwaltungsgericht vorausgegangen. Diese wurden jedoch abgelehnt, hieß es.

"Das europäische Jahrhundertprojekt befindet sich damit in der Hauptbauphase. Über 80 Prozent aller Bauarbeiten sind nun beim Brennerbasistunnel vergeben", sagte BBT SE-Vorstand Konrad Bergmeister, der die Vergabe des Auftrags als "weiteren Meilenstein" bezeichnete. Der Bauabschnitt umfasst die Errichtung von 37 Kilometer Haupttunnelröhren zwischen Pfons und dem Brenner, rund neun Kilometer Erkundungsstollen sowie eine Nothaltestelle bei St. Jodok. Die beiden Haupttunnelröhren werden mittels Tunnelbohrmaschine ausgebrochen. Die weiteren Tunnelabschnitte sollen gesprengt werden, hieß es.

Rund vier Mio. Kubikmeter Ausbruchsmaterial werden bei diesem Baulos anfallen. Rund ein Drittel davon könne wiederverwertet werden. Der Rest soll zur größten Deponie des BBT ins Padastertal abtransportiert werden. Mit rund 80 Kilometern sei ein Drittel der insgesamt 230 Tunnelkilometer bereits ausgebrochen. Davon sind 23 Kilometer Haupttunnel, 29 Kilometer Erkundungsstollen und etwa 28 Kilometer Zufahrts-, Rettungs- und Logistikstollen.

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will ihren Krisen-Betrieb in Deutschland bis 2023 beenden und verlangt dafür milliardenschwere Unterstützung. Zwischen 2019 und 2022 müssten fünf Mrd. Euro zusätzlich investiert werden, heißt es in Konzernunterlagen, die der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag vorlagen.
 

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Deutsche Bahn will bis 2023 wieder flott werden

Luxemburg (APA/dpa) - Preise für Flüge innerhalb der EU dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht in jeder beliebigen Währung angegeben werden. Airlines, die die Preise nicht in Euro ausweisen, müssten zumindest eine Währung wählen, die mit dem angebotenen Flug objektiv in Verbindung stehe, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag.
 

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EuGH: Flugpreise dürfen nicht in beliebiger Währung angegeben werden

Wien (APA) - Eine weitere Tochterfirma der insolventen Waagner-Biro AG, die WBB Stahl- und Maschinenbau AG, hat einen Konkursantrag beim Handelsgericht Wien eingebracht. Das haben die Gläubigerschutzverbände AKV und KSV 1870 am Donnerstag bekanntgegeben.
 

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Weitere Waagner-Biro-Tochter stellt Konkursantrag