BBC will mehr als tausend Jobs streichen

London - Der britische Rundfunksender BBC will mehr als tausend Arbeitsplätze streichen. Die meisten Stellen sollten im Management wegfallen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in London mit. Die BBC wolle die Kosten langfristig senken und reagiere auf die veränderten Fernsehgewohnheiten der Bevölkerung, die zu einem Rückgang der Gebühreneinnahmen führten.

Im Haushaltsjahr 2016/17 würden voraussichtlich 150 Millionen Pfund (211 Millionen Euro) weniger an Gebühren eingenommen als noch 2011 geplant, erklärte BBC-Intendant Tony Hall. "Die Leute sehen die Programme mehr und mehr online oder auf ihren Mobilgeräten." In immer weniger Haushalten stünden herkömmliche Fernsehgeräte. Das größte Rundfunkunternehmen der Welt zählt weltweit 16.600 Mitarbeiter.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker