Baywa hofft nach schwierigem Jahr auf Verbesserung

München - Europas größter Agrarhändler Baywa, in Österreich zur Hälfte an der Lagerhaus-Gruppe Raiffeisen Ware Austria (RWA) beteiligt, will nach einem schwierigen Jahr mit Preisrückgängen bei Agrarprodukten und Heizöl 2015 wieder besser abschneiden. "Wir richten den Blick jetzt nach vorn", erklärte Baywa-Chef Klaus Lutz heute, Donnerstag, in München.

Die Marktentwicklung seit Jahresbeginn im Agrarhandel lasse eine spürbare Verbesserung erwarten. "Mit dem weiteren Ausbau unserer internationalen Geschäfte sowohl im Agrarsektor als auch bei den erneuerbaren Energien wollen wir an die positive Entwicklung der letzten Jahre wieder anschließen", so Lutz.

2014 hatte der Preisrutsch bei Öl und landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Getreide und Äpfeln das Unternehmen belastet. Der Umsatz ging von 16 Mrd. Euro im Vorjahr auf 15,2 Mrd. Euro zurück, wie Baywa bereits bekanntgegeben hatte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern schrumpfte von 222 Mio. auf 147 Mio. Euro. Im vorangegangenen Jahr hatte die Baywa allerdings als Sondereffekt Buchgewinne aus dem Verkauf von Immobilienpaketen realisiert.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht