Baywa hofft nach schwierigem Jahr auf Verbesserung

München - Europas größter Agrarhändler Baywa, in Österreich zur Hälfte an der Lagerhaus-Gruppe Raiffeisen Ware Austria (RWA) beteiligt, will nach einem schwierigen Jahr mit Preisrückgängen bei Agrarprodukten und Heizöl 2015 wieder besser abschneiden. "Wir richten den Blick jetzt nach vorn", erklärte Baywa-Chef Klaus Lutz heute, Donnerstag, in München.

Die Marktentwicklung seit Jahresbeginn im Agrarhandel lasse eine spürbare Verbesserung erwarten. "Mit dem weiteren Ausbau unserer internationalen Geschäfte sowohl im Agrarsektor als auch bei den erneuerbaren Energien wollen wir an die positive Entwicklung der letzten Jahre wieder anschließen", so Lutz.

2014 hatte der Preisrutsch bei Öl und landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Getreide und Äpfeln das Unternehmen belastet. Der Umsatz ging von 16 Mrd. Euro im Vorjahr auf 15,2 Mrd. Euro zurück, wie Baywa bereits bekanntgegeben hatte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern schrumpfte von 222 Mio. auf 147 Mio. Euro. Im vorangegangenen Jahr hatte die Baywa allerdings als Sondereffekt Buchgewinne aus dem Verkauf von Immobilienpaketen realisiert.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte