Baywa hofft nach schwierigem Jahr auf Verbesserung

München - Europas größter Agrarhändler Baywa, in Österreich zur Hälfte an der Lagerhaus-Gruppe Raiffeisen Ware Austria (RWA) beteiligt, will nach einem schwierigen Jahr mit Preisrückgängen bei Agrarprodukten und Heizöl 2015 wieder besser abschneiden. "Wir richten den Blick jetzt nach vorn", erklärte Baywa-Chef Klaus Lutz heute, Donnerstag, in München.

Die Marktentwicklung seit Jahresbeginn im Agrarhandel lasse eine spürbare Verbesserung erwarten. "Mit dem weiteren Ausbau unserer internationalen Geschäfte sowohl im Agrarsektor als auch bei den erneuerbaren Energien wollen wir an die positive Entwicklung der letzten Jahre wieder anschließen", so Lutz.

2014 hatte der Preisrutsch bei Öl und landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Getreide und Äpfeln das Unternehmen belastet. Der Umsatz ging von 16 Mrd. Euro im Vorjahr auf 15,2 Mrd. Euro zurück, wie Baywa bereits bekanntgegeben hatte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern schrumpfte von 222 Mio. auf 147 Mio. Euro. Im vorangegangenen Jahr hatte die Baywa allerdings als Sondereffekt Buchgewinne aus dem Verkauf von Immobilienpaketen realisiert.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche