BayWa fuhr weniger Gewinn ein und hofft auf 2015

Der Preisverfall bei Getreide und Obst drückt die Ergebnisse beim deutschen Agrarkonzern BayWa. In den ersten neun Monaten des Jahres schrumpfte der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um mehr als die Hälfte auf 74,5 Mio. Euro, wie das Handelsunternehmen aus München heute, Donnerstag, mitteilte. Allerdings waren im Vorjahreswert hohe Buchgewinne aus dem Verkauf von Immobilien enthalten.

Der operative Gewinn der Segmente ging von Jänner bis Ende September 2014 um fast 17 Prozent zurück auf 111,4 Mio. Euro. Gute Geschäfte in den Segmenten Energie und Bau konnten die Schwäche im Agrarhandel nicht auffangen, hieß es in der Mitteilung weiter. Der Umsatz gab um sechs Prozent auf 11,4 Mrd. Euro nach.

Insgesamt bleibe die Entwicklung in den ersten neun Monaten hinter den Erwartungen zurück. Es sei nicht realistisch, Umsatz und Ergebnis im Gesamtjahr 2014 zu steigern. Der Agrarkonzern hatte die Hoffnung auf ein Gewinnplus im Sommer aufgegeben und ein stabiles Ergebnis für 2014 angekündigt. Die BayWa, die mit 46,5 Prozent an der Raiffeisen Ware Austria (RWA) beteiligt ist, setzt darauf, dass das Geschäft im Jahr 2015 wieder anzieht.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"