BayernLB expandiert, während Wien Ex-Tochter Hypo untersucht

Während hierzulande ein U-Ausschuss zu ihrer früheren Tochter Hypo Alpe Adria läuft, expandiert die BayernLB wieder. In China wird ein zweites "Mittelstandszentrum" eröffnet, um bayerischen und deutschen Unternehmen den Schritt in den"gewinnversprechenden Markt" zu erleichtern, teilten die Bayern mit - während im Parlament in Wien gerade Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) befragt wurde.

Das neue "German Centre" nahe Shanghai bietet auf rund 8.500 Quadratmetern ein "umfassendes Raum- und Serviceangebot" für KMU, so die früheren Mehrheitseigner der heimischen Problembank.

Von früheren Managern der BayernLB, die nach Wunsch der Abgeordneten in den U-Ausschuss nach Wien hätten kommen sollen, hatte es zum Jahresanfang reihenweise Absagen gehagelt. Sie wären wohl unter anderem zum von einigen vermuteten intern bereits geplanten Ausstieg aus der Hypo befragt worden, während man sich nach außen hin noch als treue Hypo-Mutter gegeben habe.

Als ausländische Staatsbürger brauchten die Bayern den Ladungen vor den Hypo-U-Ausschuss aber de jure nicht zu folgen. Dazu braucht es einen Wohnsitz in Österreich. Befragen wollten die U-Ausschuss-Politiker Ex-BayernLB-Chef Michael Kemmer (nun Chef des Deutschen Bankenverbands BdB), Ex-BayernLB-Vorstand Stefan Ermisch, Ex-Bayern-Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU, nun Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes) und Ex-BayernLB-Abteilungsleiter für Beteiligungen, Benedikt Haas.

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