Bayerischer Autozulieferer Schlemmer geht an Finanzinvestor 3i

Der bayerische Autozulieferer Schlemmer gehört künftig dem britischen Finanzinvestor 3i. Insidern zufolge zahlt 3i gut 400 Mio. Euro für den Hersteller von Kabelschutz-Systemen aus Poing bei München an die Hannover Finanz, die vor vier Jahren bei Schlemmer eingestiegen war. 3i bezifferte am Dienstag sein Eigenkapital-Investment auf 181 Mio. Euro.

Zum Gesamt-Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Für Hannover Finanz sei es "eine der erfolgreichsten Transaktionen in der bald 40-jährigen Geschichte", sagte Vorstandssprecher Andreas Schober. Hinter der Mittelstandsbeteiligungsgesellschaft stecken der Rückversicherer Hannover Rück, weitere Versicherer und Banken. Organisiert hatte den Verkauf von Schlemmer die Investmentbank Baird.

3i will Schlemmer stärker internationalisieren. "Wir werden das Management dabei unterstützen, die Stärken des Unternehmens in Europa und Asien auszubauen und seine globale Präsenz durch eine stärkere Erschließung des US-Marktes weiterzuentwickeln", sagte der Deutschland-Co-Chef von 3i, Ulf von Haacke. Hannover Finanz war 2012 beim damaligen Schlemmer-Eigentümer Mackprang mit 70 Prozent eingestiegen. Seither wuchs der Schlemmer-Umsatz von 179 auf 263 Mio. Euro - einschließlich eines Gemeinschaftsunternehmens in China. Bei Schlemmer arbeiten mehr als 2.500 Menschen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro