Bayerischer Arzneimittelhersteller Dermapharm strebt an die Börse

Frankfurt (APA/Reuters) - Der bayerische Arzneimittel-Hersteller Dermapharm will einem Medienbericht zufolge den Sprung aufs Parkett wagen. Nach den im vergangenen Jahr aufgegebenen Verkaufsplänen werde bei dem Unternehmen jetzt ein Börsengang anvisiert, berichtete das Branchenblatt "Apotheke Adhoc" am Montag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen.

Demnach wurde die Investmentbank Morgan Stanley mit den Vorbereitungen beauftragt. Laut "Apotheke Adhoc" sagte Dermapharm-Marketing- und Vertriebsvorstand Stefan Grieving auf Nachfrage, das Management sondiere "kontinuierlich sämtliche Optionen", um die Basis für weiteres Wachstum zu legen. Dabei würden "grundsätzlich keine Optionen ausgeschlossen".

Auf Anfrage von Reuters lehnte Dermapharm eine Stellungnahme ab. Der Mittelständler aus Grünwald bei München hat sich auf dermatologische und allergologische Arzneimittel spezialisiert. Insidern zufolge hatten die Finanzinvestoren BC Partners und Nordic Capital im vergangenen Jahr rund 1,1 Mrd. Euro geboten. Ein Verkauf kam aber nicht zustande. Firmengründer Wilhelm Beier hatte 2014 schon einmal einen Rückzieher gemacht.

Wien (APA/Reuters) - Der Wiener Öl- und Gaskonzern OMV will trotz des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran vorerst nicht von seinen Plänen in dem Land abrücken. "Unser Vorhaben im Iran ist nicht zum Stillstand gekommen, sondern läuft weiter", sagte OMV-Vorstandsmitglied Johann Pleininger am Dienstag auf der Aktionärsversammlung.
 

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OMV will Iran-Pläne vorerst nicht abblasen

Berlin (APA/Reuters) - Nach der Einigung zwischen den USA und China im Handelsstreit hat EU-Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen die US-Regierung aufgefordert, die Europäische Union (EU) dauerhaft von Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium auszunehmen. "Wir können nichts anderes akzeptieren als die dauerhafte Ausnahme", sagte Katainen am Dienstag in Berlin.
 

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EU-Kommissionsvize pocht auf dauerhafte Ausnahme von US-Strafzöllen

Istanbul (APA/AFP) - Die türkische Lira ist auf ein neues Rekordtief gefallen, nachdem die US-Ratingagentur Fitch sich besorgt über die Unabhängigkeit der Zentralbank geäußert hat. Die türkische Währung verlor allein am Dienstag 1,3 Prozent ihres Werts gegenüber dem Dollar und notierte vorübergehend bei 4,66 Lira zum Dollar.
 

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Türkische Lira setzt Talfahrt ungebremst fort