Bayerischer Arzneimittelhersteller Dermapharm strebt an die Börse

Frankfurt (APA/Reuters) - Der bayerische Arzneimittel-Hersteller Dermapharm will einem Medienbericht zufolge den Sprung aufs Parkett wagen. Nach den im vergangenen Jahr aufgegebenen Verkaufsplänen werde bei dem Unternehmen jetzt ein Börsengang anvisiert, berichtete das Branchenblatt "Apotheke Adhoc" am Montag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen.

Demnach wurde die Investmentbank Morgan Stanley mit den Vorbereitungen beauftragt. Laut "Apotheke Adhoc" sagte Dermapharm-Marketing- und Vertriebsvorstand Stefan Grieving auf Nachfrage, das Management sondiere "kontinuierlich sämtliche Optionen", um die Basis für weiteres Wachstum zu legen. Dabei würden "grundsätzlich keine Optionen ausgeschlossen".

Auf Anfrage von Reuters lehnte Dermapharm eine Stellungnahme ab. Der Mittelständler aus Grünwald bei München hat sich auf dermatologische und allergologische Arzneimittel spezialisiert. Insidern zufolge hatten die Finanzinvestoren BC Partners und Nordic Capital im vergangenen Jahr rund 1,1 Mrd. Euro geboten. Ein Verkauf kam aber nicht zustande. Firmengründer Wilhelm Beier hatte 2014 schon einmal einen Rückzieher gemacht.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies