Bayerischer Arzneimittelhersteller Dermapharm strebt an die Börse

Frankfurt (APA/Reuters) - Der bayerische Arzneimittel-Hersteller Dermapharm will einem Medienbericht zufolge den Sprung aufs Parkett wagen. Nach den im vergangenen Jahr aufgegebenen Verkaufsplänen werde bei dem Unternehmen jetzt ein Börsengang anvisiert, berichtete das Branchenblatt "Apotheke Adhoc" am Montag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen.

Demnach wurde die Investmentbank Morgan Stanley mit den Vorbereitungen beauftragt. Laut "Apotheke Adhoc" sagte Dermapharm-Marketing- und Vertriebsvorstand Stefan Grieving auf Nachfrage, das Management sondiere "kontinuierlich sämtliche Optionen", um die Basis für weiteres Wachstum zu legen. Dabei würden "grundsätzlich keine Optionen ausgeschlossen".

Auf Anfrage von Reuters lehnte Dermapharm eine Stellungnahme ab. Der Mittelständler aus Grünwald bei München hat sich auf dermatologische und allergologische Arzneimittel spezialisiert. Insidern zufolge hatten die Finanzinvestoren BC Partners und Nordic Capital im vergangenen Jahr rund 1,1 Mrd. Euro geboten. Ein Verkauf kam aber nicht zustande. Firmengründer Wilhelm Beier hatte 2014 schon einmal einen Rückzieher gemacht.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte