Bayerischer Arzneimittelhersteller Dermapharm strebt an die Börse

Frankfurt (APA/Reuters) - Der bayerische Arzneimittel-Hersteller Dermapharm will einem Medienbericht zufolge den Sprung aufs Parkett wagen. Nach den im vergangenen Jahr aufgegebenen Verkaufsplänen werde bei dem Unternehmen jetzt ein Börsengang anvisiert, berichtete das Branchenblatt "Apotheke Adhoc" am Montag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen.

Demnach wurde die Investmentbank Morgan Stanley mit den Vorbereitungen beauftragt. Laut "Apotheke Adhoc" sagte Dermapharm-Marketing- und Vertriebsvorstand Stefan Grieving auf Nachfrage, das Management sondiere "kontinuierlich sämtliche Optionen", um die Basis für weiteres Wachstum zu legen. Dabei würden "grundsätzlich keine Optionen ausgeschlossen".

Auf Anfrage von Reuters lehnte Dermapharm eine Stellungnahme ab. Der Mittelständler aus Grünwald bei München hat sich auf dermatologische und allergologische Arzneimittel spezialisiert. Insidern zufolge hatten die Finanzinvestoren BC Partners und Nordic Capital im vergangenen Jahr rund 1,1 Mrd. Euro geboten. Ein Verkauf kam aber nicht zustande. Firmengründer Wilhelm Beier hatte 2014 schon einmal einen Rückzieher gemacht.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne