Bayer stellt Pharma-Forschungsstandorte auf den Prüfstand

Leverkusen (APA/Reuters) - Der deutsche Chemie- und Pharmariese Bayer durchleuchtet weltweit alle Standorte für Forschung und Entwicklung. Ein Konzernsprecher bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der deutschen "Wirtschaftswoche". Demnach hat das Projekt den Codenamen "Super Bowl". Zum Zeitplan oder zu möglichen Stellenstreichungen wollte sich der Sprecher nicht äußern.

Dem Magazinbericht zufolge soll sich der Bayer-Vorstand Anfang Juni mit dem Thema beschäftigen. Mitarbeiter fürchteten, dass in Deutschland bis zu 1.000 Arbeitsplätze abgebaut werden könnten.

Insgesamt beschäftigten die Leverkusener weltweit über 8.000 Mitarbeiter in der Pharmaforschung und -entwicklung. Einige Aktionäre hatten in der Vergangenheit die Sorge geäußert, dass Pharmageschäft könnte wegen der milliardenschweren Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto zu kurz kommen. Der Deal hat in dieser Woche die letzte entscheidende Hürde genommen: Das US-Justizministerium genehmigte den Zukauf unter strengen Auflagen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro