Bayer macht weitere Zugeständnisse für Monsanto-Übernahme

Frankfurt/St. Louis/Leverkusen (APA/Reuters) - Für die Freigabe der milliardenschweren Monsanto-Übernahme trennt sich Bayer von weiteren Unternehmensteilen. Der Leverkusener Konzern wolle nun auch sein Digital-Farming-Geschäft verkaufen und nicht nur auslizenzieren, teilte Bayer am Mittwoch mit.

Zudem solle nicht das Monsanto-Nematizid NemaStrike zur Bekämpfung von Fadenwürmern, sondern bestimmte Bayer-Saatgutbehandlungsmittel zum Verkauf angeboten werden. Als Käufer sei BASF vorgesehen.

Die EU-Kommission prüft unterdessen noch, ob der Ludwigshafener Chemiekonzern als Käufer alle nötigen Anforderungen erfüllt. Dafür nimmt sie sich noch bis zum 30. April Zeit, ursprünglich sollte eine Entscheidung bis Mitte des Monats fallen. Die EU-Kommission hatte dem Mega-Deal am 21. März unter Auflagen grünes Licht gegeben.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne