Bayer Kunststoffsparte soll unter dem Namen Covestro an die Börse

Leverkusen - Die Kunststoffsparte des Bayer-Konzerns bekommt vor dem Börsengang einen neuen Namen. Ab dem 1. September heißt die Konzerntochter nicht mehr MaterialScience sondern Covestro, wie Bayer am Montag mitteilte. Das Kunstwort setzt sich nach Unternehmensangaben aus den Begriffen "COllaboration" (englisch: Zusammenarbeit), InVESTieren und dem englischen Adjektiv "STROng" (stark) zusammen.

Der Name solle symbolisieren, dass das neue Unternehmen stark auf dem Gebiet der Innovation sei, stark im Markt sei und mit einer starken Mannschaft antrete.

Bayer will die konjunkturanfällige Kunststoffsparte bis spätestens Mitte 2016 an die Börse bringen und sich ganz auf die lukrativeren Bereiche Gesundheit und Pflanzenschutz konzentrieren. Als selbstständiges Unternehmen wird Covestro der viertgrößte Anbieter in Europa hinter BASF, LyondellBasell und Evonik sein. Im vergangenen Jahr erzielte die Sparte einen Umsatz von über 11,6 Mrd. Euro.

Der Vorstandsvorsitzende von MaterialScience und designierte Covestro-Chef Patrick Thomas betonte, Covestro stehe für eine vielversprechende Zukunft. Denn die Eigenständigkeit werde dem neuen Unternehmen größere Flexibilität bei der Verfolgung seiner Ziele verschaffen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte