Bayer Kunststoffsparte soll unter dem Namen Covestro an die Börse

Leverkusen - Die Kunststoffsparte des Bayer-Konzerns bekommt vor dem Börsengang einen neuen Namen. Ab dem 1. September heißt die Konzerntochter nicht mehr MaterialScience sondern Covestro, wie Bayer am Montag mitteilte. Das Kunstwort setzt sich nach Unternehmensangaben aus den Begriffen "COllaboration" (englisch: Zusammenarbeit), InVESTieren und dem englischen Adjektiv "STROng" (stark) zusammen.

Der Name solle symbolisieren, dass das neue Unternehmen stark auf dem Gebiet der Innovation sei, stark im Markt sei und mit einer starken Mannschaft antrete.

Bayer will die konjunkturanfällige Kunststoffsparte bis spätestens Mitte 2016 an die Börse bringen und sich ganz auf die lukrativeren Bereiche Gesundheit und Pflanzenschutz konzentrieren. Als selbstständiges Unternehmen wird Covestro der viertgrößte Anbieter in Europa hinter BASF, LyondellBasell und Evonik sein. Im vergangenen Jahr erzielte die Sparte einen Umsatz von über 11,6 Mrd. Euro.

Der Vorstandsvorsitzende von MaterialScience und designierte Covestro-Chef Patrick Thomas betonte, Covestro stehe für eine vielversprechende Zukunft. Denn die Eigenständigkeit werde dem neuen Unternehmen größere Flexibilität bei der Verfolgung seiner Ziele verschaffen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen