Bayer Kunststoffsparte soll unter dem Namen Covestro an die Börse

Leverkusen - Die Kunststoffsparte des Bayer-Konzerns bekommt vor dem Börsengang einen neuen Namen. Ab dem 1. September heißt die Konzerntochter nicht mehr MaterialScience sondern Covestro, wie Bayer am Montag mitteilte. Das Kunstwort setzt sich nach Unternehmensangaben aus den Begriffen "COllaboration" (englisch: Zusammenarbeit), InVESTieren und dem englischen Adjektiv "STROng" (stark) zusammen.

Der Name solle symbolisieren, dass das neue Unternehmen stark auf dem Gebiet der Innovation sei, stark im Markt sei und mit einer starken Mannschaft antrete.

Bayer will die konjunkturanfällige Kunststoffsparte bis spätestens Mitte 2016 an die Börse bringen und sich ganz auf die lukrativeren Bereiche Gesundheit und Pflanzenschutz konzentrieren. Als selbstständiges Unternehmen wird Covestro der viertgrößte Anbieter in Europa hinter BASF, LyondellBasell und Evonik sein. Im vergangenen Jahr erzielte die Sparte einen Umsatz von über 11,6 Mrd. Euro.

Der Vorstandsvorsitzende von MaterialScience und designierte Covestro-Chef Patrick Thomas betonte, Covestro stehe für eine vielversprechende Zukunft. Denn die Eigenständigkeit werde dem neuen Unternehmen größere Flexibilität bei der Verfolgung seiner Ziele verschaffen.

Klagenfurt (APA) - Im Hypo-Prozess zu den Fällen "Hilltop" und "Blok 67" sind am Donnerstag Mitglieder des Aufsichtsrats sowie Zeugen aus Liechtenstein befragt worden. So erzählte ein Liechtensteinischer Anwalt, dass er die "Hilltop" ins Leben gerufen und die Hypo nichts mit dieser Gründung zu tun gehabt habe. Die Aufsichtsratsmitglieder bezeichneten die damaligen Entscheidungen als plausibel.
 

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Hypo-Prozess - "Hilltop" als "Reservegesellschaft" in Liechtenstein

Bad Gastein (APA) - Nach der Übernahme von drei Gebäuden aus der Belle Epoque im Zentrum des Kurortes Bad Gastein durch das Land Salzburg sind nun dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen erfolgt, um die desolaten Häuser vor eindringender Nässe zu schützen. Mit Ausnahme von kleineren Arbeiten seien die Objekte "soweit fit für den kommenden Winter", erklärte am Donnerstag Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP).
 

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Bad Gastein: Drei Belle-Epoque-Häuser wurden "winterfit" saniert

Berlin (APA/Reuters) - Das deutsche Finanzministerium lehnt die Idee der EU-Kommission für eine neue Form von Staatsanleihen-Verbriefungen ab. "European Safe Bonds (ESB) führen in die falsche Richtung und können Finanzrisiken sogar verstärken", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Beitrag des Ministeriums-Chefökonomen Ludger Schuknecht und des Leiters der Abteilung für Finanzmarktpolitik, Levin Holle.
 

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Deutsches Finanzministerium gegen "Eurobond"-Verbriefungen