Bayer hebt Jahresausblick nach Monsanto-Übernahme an

Leverkusen (APA/dpa-AFX) - Der deutsche Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer rechnet nach der Übernahme von Monsanto für das laufende Jahr mit einem Umsatz- und Gewinnwachstum. Dank des erwarteten Beitrags des US-Saatgutkonzerns von mehr als 5 Mrd. Euro werde 2018 nun ein Umsatz von insgesamt mehr als 39 Mrd. Euro erwartet, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte.

Dabei ist wegen des Verkaufs von Geschäftsteilen an den Konkurrenten BASF auch eine Umsatzminderung von rund einer Milliarde Euro berücksichtigt. Bisher hatte Konzernchef Werner Baumann einen Umsatz von weniger als 35 Mrd. Euro in Aussicht gestellt.

Beim um Sondereinflüsse bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wird nun ein Anstieg im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich angepeilt, nachdem bisher mit einem leichten Rückgang gerechnet worden war.

Im abgelaufenen zweiten Quartal stieg der Umsatz um 8,8 Prozent auf 9,5 Mrd. Euro. Das Ebitda vor Sondereinflüssen kletterte um 3,9 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro. Ohne den starken Euro wäre es mehr gewesen. Unter dem Strich verdiente der Konzern 799 Mio. Euro und damit rund ein Drittel weniger als vor einem Jahr. Damals floss aber auch noch die ehemalige Kunststofftochter Covestro ins Ergebnis ein, die mittlerweile verkauft ist.

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