BAWAG sucht auch unter Lebensmittelketten nach Kooperationspartnern

Wien (APA) - Vom bisherigen Kooperationspartner, der österreichischen Post, läuft bei der BAWAG gerade die Trennung. Im Privatkundengeschäft stößt die mehrheitlich US-Fonds gehörende Bank in neue Geschäftsmodelle. Vorstand David O'Leary will Kunden in dem Moment erreichen, wo sie bestimmte Finanzangebote brauchen. "Wir setzen daher auf Kooperationen mit dem Handel." Im Visier ist auch der Lebensmittelhandel.

Bisher fixierten Kooperationen - etwa mit Media Markt Saturn und Metro - sollen weitere folgen. "Wir wollen mit Einzelhandels-Ketten zusammenarbeiten. Das ist eine strategische Entwicklung, die wir verfolgen. Da schauen wir uns auch bei den großen Lebensmittelketten um", sagte der BAWAG-Retailvorstand in einem "Kurier"-Interview (Donnerstagausgabe).

Im Jänner startet die angekündigte Zusammenarbeit der Bank mit Media Markt Saturn. BAWAG-Privatkunden können dann, so O'Leary, eine breite Palette von Finanzprodukten in allen 37 Media-Märkten und 15 Saturn-Häusern in Österreich sowie in deren Online-Shops erwerben. "Wir wollen auch die Präsenz im Konsumkredit-Geschäft damit stärken. Wir sind dabei, wenn Kunden Unterhaltungselektronik oder Elektrogeräte kaufen und eine Finanzierung brauchen. Damit werden sie zu BAWAG-Kunden."

In den Geschäften würden dafür eigene Mitarbeiter von Media Markt und Saturn für Beratung zur Verfügung stehen. Die zweite Kooperation betreffe Metro Cash&Carry und richte sich an Klein- und Mittelbetriebe. Sie können ab Jänner in den zwölf Metro-Märkten spezielle Produkte für Selbstständige erwerben - etwa für den Zahlungsverkehr oder eigene Kreditkarten. Die börsennotierte BAWAG gehört mehrheitlich den US-Fonds Cerberus und Golden Tree.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte