BAWAG sieht weiter robuste Pipeline von Zukäufen

Wien (APA) - Die seit Oktober 2017 börsennotierte österreichische BAWAG ist in den vergangenen Jahren durch Zukäufe gewachsen. Ein Ende der Einkaufstour steht nicht bevor. "Für Wachstum durch Übernahmen sehen wir weiterhin eine robuste Pipeline von Möglichkeiten", schreibt die Bank im Quartalsbericht, der am Donnerstag vorgelegt wurde.

Die letzten größeren Schritte haben nach Deutschland geführt: Dort wurde 2017 die Südwestbank erworben, die heuer im ersten Quartal 11 Millionen Euro Gewinn für die BAWAG-Bilanz lieferte. Wenig später erwarb die BAWAG die deutsche Ring-Bausparkasse, außerdem hat sich die österreichische Cerberus-Tochter in Deutschland an der HSH Bank beteiligt. Bei der Südwestbank läuft gerade ein Sparprogramm.

Nach dem Rekordjahr von 2017 habe für die BAWAG das Jahr 2018 mit soliden Ergebnissen begonnen, berichtete der Vorstand im Zwischenbericht. Der Vorsteuergewinn wird mit 116 Mio. Euro ausgewiesen, einschließlich bereits vorgezogener regulatorischer Aufwendungen. Das war ein Rückgang um 4 Prozent. Nach "Normalisierung" der vorgezogenen regulatorischen Kosten wird der Vorsteuergewinn mit 142 Mio. Euro beziffert, was einer Steigerung um 5 Prozent im Jahresabstand entspreche, so die BAWAG heute.

Der Nettogewinn wird für das erste Vierteljahr mit 86,5 Mio. Euro (Vorjahresquartal: 95,1 Mio. Euro) angegeben, ein Rückgang um 9 Prozent im Jahresabstand. Damit lag das Ergebnis unter den Analystenschätzungen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro