Baustoffbranche sieht sich unter Preis- und Innovationsdruck

Wien (APA) - Die Baustoffbranche ist mit 2017 halbwegs zufrieden, sieht sich aber weiter unter Preis- und Innovationsdruck. Auf 3,6 Prozent Umsatzplus (auf 3,5 Mrd. Euro) kam man nur dank Industriezulieferungen und der Beton- und Fertigteilprodukte für Industrie- und Hochbau, wogegen die Bereiche Ziegel, Transportbeton und Tiefbau litten. Gegen Billigimporte will man für alle Baustoffe Herkunftsnachweise.

Die stärksten Umsatzzuwächse gab es in der urban starken Naturwerksteinindustrie (+15,9 Prozent) sowie in industrienahen Branchen wie Feinkeramische (+10,6 Prozent) und Feuerfestindustrie (+8,7 Prozent) sowie der Schleifmittelindustrie (+6,3 Prozent). Auch die Beton- und Fertigteilindustrie wuchs mit 8,2 Prozent stark. Rückläufig bzw. stagnierend entwickelten sich dagegen u.a. die Ziegel- und -Fertigteilindustrie (-1,2), die Transportindustrie (-1,0), die Kalk- (-1,0) und die Schotterindustrie (-0,3 Prozent).

Als Baustoffindustrie sehe man sich zwar unter starkem Innovationsdruck - mit Standardprodukten "more of the same" werde man sich auf Dauer nicht behaupten können -, doch gebe es fast durchwegs einen erheblichen Preisverfall. Dadurch werde der Spielraum für Investitionen und Innovationen massiv eingeschränkt, beklagte Andreas Pfeiler, Geschäftsführer des Fachverbands Steine-Keramik, am Dienstag. Die Beschäftigtenzahl habe man jedoch mit fast 14.000 konstant halten können.

Unterstützt werden vom Fachverband die Regierungspläne, den Einsatz heimischer Baustoffe im öffentlichen Raum zu forcieren. Dazu verlangte Fachverbands-Obmann Manfred Asamer vor Journalisten verpflichtende Herkunftsbezeichnungen für alle Baustoffe. Derzeit sei bei vielen alternativen Baustoffen, die über mehrere Stationen nach Österreich kämen, "momentan kaum feststellbar, aus welchem Land sie tatsächlich stammen".

Von der Politik wünscht sich der Fachverband eine Infrastrukturoffensive auch abseits der großen Achsen sowie den Ausbau regionaler Verkehrswege. Im Wohnbaubereich sollten die Bautechnik-Verordnungen vereinheitlicht werden, hier seien die Länder am Zug.

London (APA/dpa) - In Schottland soll der erste Weltraumbahnhof auf europäischem Boden außerhalb Russlands entstehen. Das teilte die britische Weltraumagentur UK Space Agency am Montag mit. Von der Halbinsel A'Mhoine in der schottischen Grafschaft Sutherland könnten demnach bereits im kommenden Jahrzehnt Raketen ins Weltall starten.
 

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Großbritannien plant Weltraumbahnhof in Schottland

New Brunswick (New Jersey) (APA/dpa) - Johnson & Johnson (J&J) hat auch im zweiten Quartal vor allem von seinem Pharmageschäft profitiert. Hinzu kamen auch günstige Wechselkurse. Wie der Hersteller von Medizintechnik, Konsumgütern und Pharmazeutika am Dienstag mitteilte, stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 10,6 Prozent auf knapp 21 Mrd. US-Dollar (rund 18 Mrd. Euro).
 

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Johnson & Johnson wächst vor allem dank Pharmageschäfts

Wien (APA) - Der heimische Markt für Elektro- und Hybridfahrzeuge ist im ersten Halbjahr 2018 deutlich weniger stark gewachsen als in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres. Nachdem die Verkäufe in den ersten sechs Monaten 2017 um rund 70 Prozent gestiegen waren, legten sie im ersten Halbjahr 2018 nur noch um ein Fünftel zu, zeigt eine Auswertung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY).
 

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Trotz Diesel-Schwäche - Wachstum bei E-Autos verlangsamt sich