Bausparkassen 2015 mit mehr Finanzierungen aber weniger Neuverträgen

Die österreichischen Bausparkassen haben 2015 die Finanzierungen erhöht. Die Zahl der neu abgeschlossenen Bausparer ging zurück. Die Finanzierungsleistung (Auszahlungen) stiegen um 11,3 Prozent auf 2,68 Mrd. Euro, gab das Arbeitsforum österreichischer Bausparkassen am Dienstag bekannt.

Die Bausparkassen seien die Finanzierungsspezialisten für den privaten Wohnbau, betont Josef Schmidinger, Generaldirektor der s Bausparkasse und Vorsitzender des Arbeitsforums. Die Ausleihungen insgesamt waren mit 18,97 Mrd. Euro (minus 0,2 Prozent) stabil.

Die Bauspareinlagen gingen leicht um 0,9 Prozent auf 20,48 Mrd. Euro zurück und seien damit weiterhin deutlich über der 20-Mrd.-Marke geblieben, so die Bausparkassen. Beim Neugeschäft gab es einen Rückgang um 8,3 Prozent auf 831.827 Verträge, was im Lichte der auf einen historischen Tiefstand gesunkenen Sparquote von 6,7 Prozent ein sehr respektables Ergebnis darstelle.

Bausparen sei nach wie vor das beliebteste Spar- und Anlageinstrument: In dem von GfK Austria erhobenen Stimmungsbarometer 2015 hätten 38 Prozent der Befragten Bausparen als besonders attraktiv bezeichnet. Dahinter lagen Eigentumswohnung/Haus (34 Prozent), Grundstücke (31 Prozent) und das Sparbuch (26 Prozent).

Beim Handwerkerbonus, der seit Mitte August ausgeschöpft ist, lag die Zahl der eingereichten Anträge 2014/15 bei 69.106, die durchschnittliche Fördersumme betrug 434 Euro. Die dadurch ausgelösten Arbeitsleistungen werden mit 126,2 Mio. Euro beziffert.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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