Bauproduktion im Juni in EU und Eurozone leicht gestiegen

Brüssel/Luxemburg (APA) - Im Juni ist die saisonbereinigte Produktion im Baugewerbe gegenüber Mai im Euroraum um 0,2 Prozent und in der EU um 0,6 Prozent gestiegen, wie Eurostat am Montag bekanntgab. Im Mai hatte sich die Produktion im Baugewerbe im Euroraum um 0,3 Prozent und in der EU um 1,2 Prozent erhöht. Gegenüber Juni 2017 nahm die Bauproduktion im Juni 2018 im Euroraum um 2,6 Prozent und in der EU um 2,7 Prozent zu.

Im Euroraum sei der Anstieg der Bauproduktion im Juni gegenüber Mai darauf zurückzuführen, dass die Bautätigkeit im Tiefbau um 0,3 Prozent und im Hochbau um 0,1 Prozent zugenommen habe. In der EU sei die Bautätigkeit im Tiefbau um 2,1 Prozent und im Hochbau um 0,3 Prozent gestiegen.

Die größten Zuwächse der Produktion seien im Juni gegenüber dem Vormonat Mai im Baugewerbe in Ungarn (+7,2 Prozent), der Slowakei (+4,5 Prozent) und Frankreich (+3,8 Prozent) verzeichnet worden. Die stärksten Rückgänge wurden den Angaben zufolge in Slowenien (-5,0 Prozent) und Deutschland (-3,2 Prozent) registriert. Für Österreich lagen laut Eurostat keine Daten vor.

Im Jahresvergleich - Juni 2018 zu Juni 2017 - liege der Anstieg der Produktion im Baugewerbe um 2,6 Prozent darin begründet, dass die Bautätigkeit im Tiefbau um 3,7 Prozent und im Hochbau um 2,1 Prozent zugenommen habe. In der EU resultiere die Ausweitung um 2,7 Prozent aus der erhöhten Bautätigkeit im Tiefbau (plus 6,2 Prozent) und im Hochbau (plus 1,8 Prozent).

Von den EU-Staaten, für die Daten vorliegen, seien die massivsten Zuwächse der Bauproduktion in Ungarn (+28,3 Prozent), Polen (+24,2 Prozent) und Tschechien (+8,9 Prozent) verzeichnet worden. Den einzigen Rückgang habe es in Bulgarien (-2,9 Prozent) gegeben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte