bauMax-Verkauf - Obi meldete Übernahme bei BWB an

Wien/Klosterneuburg/Mülheim - Die deutsche Baumarktkette Obi hat am Dienstag die Übernahme von bauMax-Filialen bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) angemeldet. Die Obi Group Holding beabsichtige, durch Abschluss langfristiger Mietverträge die alleinige Kontrolle über rund zwei Drittel der insgesamt 105 Standorte und damit über einen wesentlichen Unternehmensteil der bauMax AG zu übernehmen, heißt es auf der BWB-Webseite.

Im Rahmen der Transaktion werde Obi zudem das Eigentum an bestimmten Vermögensgegenständen erwerben, die bauMax zugeordnet seien. Darüber hinaus werde der bauMax-Konkurrent die Mitarbeiter der Standorte übernehmen. Die Frist für die wettbewerbsrechtliche Prüfung endet am 29. September.

In Österreich ist bauMax mit 65 Filialen klarer Marktführer, Obi mit 33 Märkten die Nummer zwei. Wegen der Wettbewerbssituation rechnen Kartellexperten mit Auflagen. Die BWB hatte bereits im Vorfeld eine rasche Entscheidung angekündigt. Behördenleiter Theodor Thanner sagte, bei der Prüfung auch die Arbeitsplätze im Auge zu haben. Durch die Übernahe von Obi wären mehr als zwei Drittel der österreichweit über 3.600 Arbeitsplätze bei bauMax gerettet.

Obi gehört mehrheitlich zum deutschen Handelskonzern Tengelmann und ist am Heimatmarkt Deutschland nach eigenen Angaben mit 353 Standorten Marktführer. Die europaweit mehr als 50 Märkte erzielten 2014 einen Umsatz von rund 6,7 Mrd. Euro. Obi beschäftigt über 42.000 Mitarbeiter.

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