Baukosten stiegen 2017 um 3,5 Prozent

Wien (APA) - In Österreich sind im Vorjahr die Baukosten in allen Bausparten gestiegen. Laut Statistik Austria erhöhten sich die Baukosten für den Wohn- und Siedlungsbau 2017 um 3,5 Prozent. Im Jahr davor waren es lediglich 0,6 Prozent. Im Dezember betrug der Anstieg auf Jahressicht 3,1 Prozent.

Nach deutlichen Kostenrückgängen 2016 waren in den Tiefbausparten im Vorjahr wieder Teuerungen bemerkbar. Im Straßenbau erhöhten sich die Kosten um 3,6 Prozent, im Brückenbau um 5,2 Prozent. Der Siedlungswasserbau verteuerte sich dagegen nur um 2,4 Prozent.

Auch die beim Bau benötigten Waren verteuerten sich im Vorjahr deutlich. Die stärksten Teuerungen betrafen die Warengruppen "Baustahl und Baustahlgitter", "Bituminöse Dichtungsbahnen", "Bituminöses Mischgut", "Stahl, Bleche, Träger" und "Aluminiumblech", teilte die Statistik Austria am Montag weiter mit.

Berlin/Leibnitz (APA) - Das südsteirische IT-Unternehmen "Boom Software" wird künftig rollendes Material der Deutschen Bahn (DB) bei Störfällen in die nächste geeignete Werkstatt lotsen. Eine entsprechende Kooperation über acht Jahre wurde am Freitag bei der Berliner Bahnzulieferer-Messe "InnoTrans" bekanntgegeben. Dies soll zu weniger Verschleiß und zu einer Kostenersparnis beitragen, hieß es in einer Aussendung.
 

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Steirische Software lenkt Loks der Deutschen Bahn in Werkstätten

Brüssel (APA) - Österreich ist Spitzenreiter beim Anteil der erneuerbaren Energiequellen im Strombereich. Laut Eurostat-Daten vom Freitag kam die Alpenrepublik 2016 auf 72,6 Prozent und lag damit vor Schweden (64,9 Prozent) sowie Portugal (54,1 Prozent). Der EU-Durchschnitt lag lediglich bei 29,6 Prozent. Schlusslicht in diesem Bereich war Malta mit nur 5,6 Prozent.
 

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Strom aus Erneuerbaren: Österreich mit höchstem Anteil in EU

Paris (APA/dpa) - Angesichts der Stahl-Krise mit weltweiten Überkapazitäten wollen führende Wirtschaftsmächte weiter an gemeinsamen Lösungen arbeiten. Dazu bekannten sich Vertreter der G-20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie weitere Staaten aus der Industrieländer-Organisation OECD bei einem Treffen in Paris.
 

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G-20-Forum: Reduzierung von Stahl-Kapazitäten notwendig