Baukonzern Strabag kauft Voith-Tochter DIW

Wien, 30. Sep (Reuters) - Der österreichische Baukonzern Strabag hat sich die Industriewartungs-Tochter DIW des deutschen Anlagenbauers Voith einverleibt. Der Kaufpreis für das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 175 Millionen Euro liege im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, teilte Strabag am Dienstag mit.


Die Österreicher erweitern damit ihr Dienstleistungsspektrum um die Industriereinigung. Strabag stärkt mit der Übernahme seine Position als zweitgrößtes Unternehmen für Dienstleistungen rund um Gebäude in Deutschland mit einem erwarteten Umsatz von etwa einer Milliarden Euro.

DIW beschäftigt rund 6000 Mitarbeiter und erwirtschaftet zwei Drittel seines Geschäfts in Deutschland. Der schwäbische Maschinenbauer Voith steckt in einem Umbauprozess. In der Sparte Industrieservice will sich Voith auf die Branchen Automobiltechnik und Petrochemie konzentrieren. Die branchenunabhängig arbeitende DIW passt nicht mehr zu dieser Strategie.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro