Baugenehmigung für Magna-Werk in Slowenien

Ljubljana (APA) - Der kanadisch-österreichische Autozulieferer Magna kann mit dem Bau seines neuen Werks in Slowenien beginnen. Das Unternehmen bekam die Baugenehmigung für die Lackieranlage in Hoce bei Maribor, wie slowenischen Medien berichteten. Das neue Werk soll laut Plänen im Herbst 2018 fertig sein.

Am 17. Oktober ist die Unterzeichnung von Verträgen zwischen Magna und der slowenischen Regierung vorgesehen. Unter anderem wird damit der staatliche Investitionszuschuss von 16,8 Mio. Euro besiegelt. Die Investition in die neue Lackieranlage, die rund 400 Arbeitsplätze schaffen wird, wird mit 146,4 Mio. Euro beziffert.

Obwohl sich die slowenische Mitte-Links-Regierung für das Projekt stark gemacht hat, stießen die Investitionspläne auf Schwierigkeiten. Die Investition drohte am Widerstand von Umweltorganisationen und lokalen Bürgerinitiativen zu scheitern, Magna schaute sich laut Medienberichten bereits nach einem alternativen Standort in Ungarn um. Die slowenischen NGO gaben schließlich ihre Bedenken über schädliche Umwelteinflusse auf, nachdem es von Magna zusätzliche Umweltversprechen gab.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker