efko-Bauern vernichten Teile der Ernte

Eferding/Moskau (APA) - Eine gute Ernte auf der einen und die russische Importsperre auf der anderen Seite bringen die oberösterreichischen Bauern zunehmend in Bedrängnis: Wie die "Oö. Nachrichten" am Samstag berichteten, haben die Gemüsebauern der efko-Genossenschaft die Krauternte auf rund zehn Hektar Fläche - insgesamt an die 600 Tonnen - eingehäckselt. Äpfel würden wegen der schlechten Preise nicht geerntet.

Kraut wird in Oberösterreich auf rund 300 Hektar produziert, rund 40 Bauern sind hier aktiv. "Bei Kraut ist eine Handernte nötig, die macht 50 Prozent der gesamten Produktionskosten aus", rechnete Genossenschafts-Obmann Walter Schiefermüller vor. Beim Obst zahle die Industrie für Säfte oder Marmeladen nur vier Cent pro Kilo, die Erntekosten würden aber sieben bis acht Cent betragen. Sie würde demnach den Verlust noch weiter steigern.

Das Kraut habe vor den Augen der Kontrolleure der Agrarmarkt Austria (AMA) vernichtet werden müssen, um am Entschädigungsprogramm der EU teilnehmen zu können. "Das ist aber nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein", so Schiefermüller. "Ich rechne vielleicht mit 100 bis 200 Euro je Hektar." Das Geld würde zudem erst im Sommer 2015 überwiesen.

Während Kraut rasch entfernt werden muss, weil es den Boden zu sehr belasten würde, können Äpfel als Dünger liegen bleiben, heißt es in dem Bericht. Betriebsfremde Personen - etwa für soziale Zwecke - ernten zu lassen, sei aus Haftungsgründen problematisch.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne