efko-Bauern vernichten Teile der Ernte

Eferding/Moskau (APA) - Eine gute Ernte auf der einen und die russische Importsperre auf der anderen Seite bringen die oberösterreichischen Bauern zunehmend in Bedrängnis: Wie die "Oö. Nachrichten" am Samstag berichteten, haben die Gemüsebauern der efko-Genossenschaft die Krauternte auf rund zehn Hektar Fläche - insgesamt an die 600 Tonnen - eingehäckselt. Äpfel würden wegen der schlechten Preise nicht geerntet.

Kraut wird in Oberösterreich auf rund 300 Hektar produziert, rund 40 Bauern sind hier aktiv. "Bei Kraut ist eine Handernte nötig, die macht 50 Prozent der gesamten Produktionskosten aus", rechnete Genossenschafts-Obmann Walter Schiefermüller vor. Beim Obst zahle die Industrie für Säfte oder Marmeladen nur vier Cent pro Kilo, die Erntekosten würden aber sieben bis acht Cent betragen. Sie würde demnach den Verlust noch weiter steigern.

Das Kraut habe vor den Augen der Kontrolleure der Agrarmarkt Austria (AMA) vernichtet werden müssen, um am Entschädigungsprogramm der EU teilnehmen zu können. "Das ist aber nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein", so Schiefermüller. "Ich rechne vielleicht mit 100 bis 200 Euro je Hektar." Das Geld würde zudem erst im Sommer 2015 überwiesen.

Während Kraut rasch entfernt werden muss, weil es den Boden zu sehr belasten würde, können Äpfel als Dünger liegen bleiben, heißt es in dem Bericht. Betriebsfremde Personen - etwa für soziale Zwecke - ernten zu lassen, sei aus Haftungsgründen problematisch.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"