5 % der Bauern in Österreich mit EU-Direkthilfen über 20.000 Euro

Brüssel (APA) - Ein Viertel der österreichischen Bauern erhält von der EU Direktzahlungen in Höhe von 2.000 bis 5.000 Euro. Weitere rund 22 Prozent erhalten Subventionen zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Dies geht aus einem am Freitag von der EU-Kommission veröffentlichten Bericht zu den Direktzahlungen im Jahr 2013 hervor.

Wie in dem Bericht weiters vermerkt ist, haben 2013 rund 14 Prozent der Empfänger in Österreich zwischen 10.000 und 20.000 Euro erhalten und 13 Prozent zwischen 500 und 1.250 Euro. 11 Prozent der österreichischen Landwirte lag unter der Schwelle von 500 Euro, rund 10 Prozent erhielten von der EU Direktzahlungen zwischen 1.250 und 2.000 Euro. Nur etwas mehr als 5 Prozent erhielten Beträge über 20.000 Euro.

EU-weit betrug die durchschnittliche EU-Subventionsleistung im Jahr 2013 pro Bauernhof 5.628 Euro. Konkret gab es insgesamt 41,67 Mrd. Euro für 7,4 Millionen Landwirte in der Europäischen Union. In Österreich machte der Durchschnittsbetrag 6.316 Euro aus - die gesamten Zahlungen betrugen 706,44 Mio. Euro an 111.840 heimische Empfänger.

In den 15 "alten" EU-Ländern liegt dieser Durchschnittsbetrag mit 7.927 Euro deutlich höher als in den 2004 beigetretenen EU-Ländern (3.095 Euro) oder in Bulgarien oder Rumänien (1.334 Euro). EU-weit erhält ein Drittel der Bauern EU-Subventionen bis zu 500 Euro. Rund 22 Prozent bekommen zwischen 500 und 1.250 Euro, und 14 Prozent erhalten zwischen 2.000 und 5.000 Euro. Nur etwa 1 Prozent der Subventionsempfänger bekommen zwischen 50.000 und 100.000 Euro, und 0,02 Prozent liegen über der Schwelle von 500.000 Euro.

Nach Angaben der EU-Kommission gab es 2013 in sieben EU-Staaten einen Anteil von mehr als 1 Prozent der Empfänger , die über 100.000 Euro Direktzahlungen von der EU kassierten. Die meisten am höchsten geförderten Bauern waren demnach in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Bulgarien, Tschechien, Dänemark und der Slowakei zu finden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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