Bauern-Investitionskredite werden wieder gefördert

Der heimischen Landwirtschaft werden heuer wieder insgesamt 130 Mio. Euro für geförderte Agrarinvestitionskredite (AIK) zur Verfügung gestellt. Wie in den Vorjahren rechnet das Landwirtschaftsministerium mit rund 1.500 Förderungsanträgen. Der Zinsenzuschuss beträgt bis zu 50 Prozent. Ausgelöst werden soll ein Investitionsvolumen von rund einer Viertelmilliarde Euro, so das Ministerium.

Minister Andrä Rupprechter (ÖVP) sieht in den Agrarinvestitionskrediten eine wesentliche Hilfe für die Landwirte, um auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren und neue Chancen zu nutzen.

Bereits beim "Milchdialog" in der Vorwoche war als weitere kurzfristige Maßnahmen für die Bauern eine "außerordentliche Stundungsmöglichkeit" für maximal zwei Raten bei Agrarinvestitionskrediten angekündigt worden. Dadurch würde es eine durchschnittliche Liquiditätserhöhung bei betroffenen Betrieben von rund 2.100 Euro geben.

Von den Grünen kam indes am Montag Kritik am ebenso beim Milchgipfel angekündigten Sozialversicherungsrabatt für die Milchbauern von 170 Mio. Euro im dritten oder vierten Quartal. Es handle sich dabei nur um eine "Beruhigungspille, die die Milchkrise in keinerlei Hinsicht zu lösen vermag", so Michael Johann, Bundesobmann der Grünen Bauern. Freilich seien finanzielle Soforthilfen und steuerliche Entlastungen wichtig, aber es brauche ein Bonus-Malus-System bei der Anlieferung, so Agrarsprecher Wolfgang Pirklhuber. Er erinnerte daran, dass ein Sozialversicherungsrabatt nur für die Milchbauern gleichheitswidrig wäre - daher würden alle land- und forstwirtschaftlichen Grundbesitzer den Rabatt bekommen, auch solche ohne Milchkühe. Auch darum sei die Maßnahme nicht nachhaltig.

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