Bau-Produktion in EU und Euroraum im Februar deutlich gefallen

Brüssel/Luxemburg - Die Produktion im Baugewerbe ist im Februar sowohl in der Eurozone als auch in der EU deutlich gesunken. Gegenüber Jänner verzeichnete die Währungsunion laut Eurostat-Daten ein Minus von 1,8 Prozent, die gesamte Europäische Union musste einen Rückgang von 1,2 Prozent hinnehmen. Den schlechtesten Wert fuhr Deutschland mit -3,1 Prozent ein. Rumänien konnte mit 5,3 Prozent am stärksten zulegen.

Keine Daten lagen aus Österreich vor. Im Jänner hatte Österreich noch ein Plus von 3,2 Prozent ausweisen können, das war der sechsthöchste Wert.

Im Jahresabstand - Februar 2014 zu Februar 2015 - registrierte der Euroraum ein noch deutlicheres Absacken von -3,7 Prozent. In der EU war der Rückgang mit -2,4 Prozent aber ebenfalls wesentlich höher als in den Monaten zuvor. Dabei wurde das stärkste Minus wiederum in Deutschland (-8,1 Prozent) verzeichnet, gefolgt von Frankreich (-7,9 Prozent) und Portugal (-4,5 Prozent). Die höchsten Zuwächse gab es auch hier für Rumänien (+19,5 Prozent), Schweden (+9,4 Prozent) und Tschechien (+6,2 Prozent). Wiederum keine Daten lagen für den Februar aus Österreich vor.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma